Firma Griesl aus Bärnau baut moderne Mess- und Kontrolltechnik in der WTW ein
Optimale Wasserqualität garantiert

Mit der neuen Regeltechnik, die die Firma Griesl aus Bärnau einbaute, wird die Wasserqualität in den zehn Becken der WTW optimal eingestellt. Über den gelungenen Abschluss der Einbauarbeiten freuen sich (von links) Egon Griesl, Betriebsleiter Klaus Kunz, Stadtwerkevorstand Johann Riedl und Geschäftsführer Daniel Griesl. Bild: Götz

Eine Wohltat selbst für die sensibelste Haut. Das ist künftig das Wasser in der Weidener Saunen- und Thermenwelt. Dafür sorgt die neue Messtechnik, die die Stadtwerke als Betreiber einbauen ließen. Besonders erfreulich: die Anlage kommt von der Firma Wasser & Technik Griesl GmbH. Und die wiederum ist im nahen Bärnau ansässig.

Oben in den Becken ist das Wasser nun sauberer, "hygienischer" denn je. Betriebsleiter Klaus Kunz, Betriebsleiter der WTW, taucht aber ab in die Katakomben. Dort steht die Millionen Euro schwere Technik, die dafür sorgt, dass "oben" der Badespaß garantiert und die Wasserqualität in Ordnung ist.

Neu ist hier unten das neun Meter lange Panel, das mit 27 digitalen Messgeräten bestückt ist. Jede Menge Parameter, Chlor (frei und gebunden) PH-Wert, Redox (Keimabtötungsgeschwindigkeit) oder auch die Wassertemperatur aus den neun Becken werden gemessen, überwacht und bei Bedarf sofort korrigiert. "Wir können schneller auch auf kleinste Änderungen reagieren, die vom optimalen Zustand abweichen", erklärt Kunz, der seit 2011 als Betriebsleiter in der WTW arbeitet. Die Daten laufen zudem auf einen Zentralrechner auf, den die Mitarbeiter ständig im Blick haben.

Es gebe künftig garantiert keine durch Chlor ausgelösten tränende Augen oder juckende Haut. "Garantiert", verspricht Klaus Kunz. Stolz präsentiert er mit Egon und Daniel Griesl die neue Überwachungsanlage, die den Testlauf hinter sich hat hat und "super" funktioniert. Auch die zehnte Anlage, die ebenfalls die verschiedensten Parameter misst, nämlich für das Tauchbecken in der Saunenwelt, ist auf einem extra Messplatz eingerichtet.

Mit der Firma Griesl aus Bärnau sei es gelungen, ein hochqualifiziertes Unternehmen aus der Region zu beauftragen, betont Stadtwerkevorstand Johann Riedl. "Damit stärken wir die Wirtschaft und halten auch das technische Know how hier. Und wir haben vor allem kurze Wege. Wir sind vollkommen zufrieden". Der beschränkt ausgeschriebene Auftrag hatte ein Volumen von fast 200 000 Euro.

Vater Egon und Sohn Daniel Griesl, seit jeher im Bäderbau beschäftigt, sind seit 2003 selbstständig. Ihr Fachwissen ist bundesweit gefragt. In der Referenzenliste stehen die Eon ebenso wie die Bundeswehr oder die Bundespolizei sowie zahlreiche kommunale Wasserwerke und Bäder. Sie sind beim Bau der Anlagen ebenso versiert wie bei der Wartung. "Wir sind uns nicht zu schade, auch spät in der Nacht zu unseren Kunden zu fahren", unterstreicht Daniel Griesl. Der 39-jährige Techniker ist inzwischen auch Geschäftsführer des Familienbetriebes.

Tatsächlich erwartet Kunz mit der Griesl-Anlage, die die über 20 Jahre alte Technik ersetzte, nicht nur optimale Wasserqualität, sondern auch deutliche Kosteneinsparungen. "So fallen etwa die ganzen Übernachtungsspesen, die wir bisher zahlen mussten, gänzlich weg."
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