Förderverein der FOS/BOS zieht Bilanz
Schule der Chancengleichheit

Mit Blumen gab es gegenseitige Anerkennung für eine erfolgreichen Zusammenarbeit: FOS/BOS-Schulleiterin Gabriele Dill (vordere Reihe, Dritte von links) und Fördervereins-Chefin Waltraud Koller-Girke freuten sich mit den neu gewählten Vorstandsmitgliedern über die positive Entwicklung. Bild: Bühner

Nicht nur optisch ist die FOS/BOS eine Vorzeigeschule. Die Chefin äußert sich beim Förderverein begeistert über ihre Lehrer. Unterrichtsausfälle - Fehlanzeige. Und alle arbeiteten begeistert mit neuer Unterrichtstechnik.

Schnell waren bei der Mitgliederversammlung der "Freunde und Förderer der Gustav-von-Schlör-Schule" (FOS/BOS) die Pflichtteile der Tagesordnung einstimmig abgehandelt. So konnten sich Vorstand, Beirat und Mitglieder ausführlich den inhaltlichen Fragen widmen. Schulleiterin Gabriele Dill stellte fest: "Dass wir eine Schule ohne Rassismus sind, ist für uns ganz normal." Auch Mobbing unter den Schülern gebe es nicht. Die beiden Integrationsvorklassen mit jugendlichen Flüchtlingen und Migranten seien gut angenommen worden.

Geradezu begeistert berichtete die Schulleiterin über ihre Lehrer. Alle Kollegen nutzten mit Begeisterung die moderne Unterrichtstechnik, mit der alle Klassenräume ausgestattet sind. Smart- und Whiteboards sowie die Ausstattung der Räume für die naturwissenschaftlichen Fächer "lassen keine Wünsche offen". Die Ausstattung der Schule habe Vorbildcharakter. Lehrerkollegen anderer bayrischer Schulen seien längst darauf aufmerksam geworden und interessierten sich dafür.

Insgesamt konnte die Schülerzahl (1002) gegenüber dem Vorjahr fast exakt stabil gehalten werden, stellte Dill zufrieden fest. Die bevorstehenden Abschlussprüfungen am Ende des laufenden Schuljahrs für insgesamt 528 Schüler erforderten wieder "eine logistischen Meisterleistung". Dann berichtete die Schulleiterin über die zahlreichen Aktivitäten und Geschehnisse außerhalb des regulären Schulbetriebs. Ganz oben auf der Liste standen die zahlreichen internationalen Projekte und die dafür verliehene Europa-Urkunde.

Fördern macht Spaß


Geplant sind in den nächsten Monaten Aufführungen der Theatergruppe, unter anderem des Klassikers "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert. Auch Kooperationsprojekte mit der OTH, ein Vortrag zur US-Präsidentenwahl und Kunstausstellungen wurden angekündigt. Dass der Förderverein viele dieser Aktivitäten unterstützt, stellte Vorsitzende Waltraud Koller-Girke fest. "Es macht Spaß, Förderverein für diese Schule zu sein." Im Jahresbericht führte sie Dutzende von Aktivitäten auf, die von der Unterstützung "finanziell schwach gestellter Schüler" über Sachspenden, Bezuschussung von Theateraufführungen, Preisgelder für Schulwettbewerbe und Schulbeste bis hin zur Ausstattung der Integrationsklassen mit Taschenrechner reichten.

"Wir wollen auch einen Beitrag zu Chancengleichheit in der Schule leisten", betonte Koller-Girke als grundsätzliche Leitlinie für den Förderverein". Verpflichtung und Aufgabe des Fördervereins sei es auch, "bei der erfolgreichen Entwicklung unserer Schule mitzuhelfen, ideell und finanziell". Die Mitgliederwerbung für den Förderverein zähle dazu.

NeuwahlenDer Vorstand und Beirat des FOS/BOS-Fördervereins setzt sich nach den Neuwahlen wie folgt zusammen: Vorsitzende Waltraud Koller-Girke, Stellvertreter Dr. Roland Nitsche, Schatzmeister Ludwig Zitzmann, Geschäftsführer Jürgen Gleixner, Beisitzer Ulrike Feth, Emil Gruber, Severin Hirmer, Alois Hösl, Jürgen Spickenreuther und Christian Wolf, Revisoren Stephan Schregelmann und Stefanie Deisel. (sbü)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.