Förderverein mit vielen neuen Ideen fürs Schätzlerbad
Mehr als nur Baden

Sie arbeiten für "Unser Schätzler": An der Spitze des Fördervereins engagieren sich (von links) Norbert Ziegler, Klaus Kunz, Angelika Jäger, die neue Vorsitzende Ilona Rath-Lux, Reinhard Meier, Mirka Luczak und Rainer Sindersberger. Bild: Kunz

Stärker als bisher soll der Besuch im Schätzlerbad zum Erlebnis werden. Eine zentrale Rolle erhält dabei die Gastronomie. Entsprechende personelle Entscheidungen trifft jetzt der Förderverein.

Schätzlerbad-Wirtin Ilona Rath-Lux ist die neue Vorsitzende des Fördervereins "Unser Schätzler". Ihr Vorgänger Rainer Sindersberger wurde zum Stellvertreter ernannt. Dieser möchte das Badgelände auf die "Y-Generation" - die 25- bis 49-Jährigen - zuschneiden. "Es muss um mehr gehen als nur ums Baden."

Sindersberger träumt von Freizeitgestaltung, Events und einem Stück Heimat unter einem Dach. "Einen Platz, wo ich gerne hingehe." Sindersberger: "Wir müssen mehr machen aus dem Bad. Wir werden unser bisheriges Verhalten ändern müssen." Als zentralen Punkt bezeichnete er die Gastronomie. "Wir wollen, dass die auch von außen begehbar wird, ohne dass man das Bad benutzt." Was habe die Wirtin vormals für ein leckeres Frühstück angeboten. Inzwischen sei dieses Angebot wieder eingestellt worden, weil es nicht zu den Einlasszeiten passe. Gastronomie funktioniere nicht, wenn sie nur ein paar Monate genutzt werde. "Hier muss die Saison das ganze Jahr über laufen."

Initiative für Gartenschau


Der Förderverein wolle die Vielfältigkeit des Geländes neu überdenken und bis 2020 umsetzen. "Das Bad muss weiterentwickelt werden." Gleiches gelte für die vom Klinikum übernommene Minigolfanlage. Auch hierfür brauche man neue Zugangsregelungen. Viele Minigolfer kämen meist erst nach 19 Uhr. "Den Platz sollten wir verpachten und eigenständig vermarkten." Ferner gelte es zu überlegen, ob man nicht eine Idee von 2002 neu auflegen sollte: das Gelände vom Mittleren Wehr bis zum Schätzlerbad in eine kleine Gartenschau einzubinden. Damals sei die Idee an den Finanzen gescheitert. "Wir wollen im Januar einen neuen Anlauf nehmen."

Eine nicht ganz repräsentative Umfrage (nur 47 Mitglieder hatten geantwortet) zeige, wo es hakt. Gefordert werde ein zweites Schwimmbecken und eine breitere Rutsche. Auch ein Sprungbrett stehe auf der Wunschliste. Genauso wie ein Kinderbecken und der Verleih von Liegen. Ebenso eine Treppe, die ins Schwimmbecken hineinführe. Um die Kassen in Stoßzeiten zu entlasten, wolle man ein Drehkreuz für Jahreskartenbesitzer installieren. Die bräuchten dann nur ihre Karten einführen, um das Bad zu betreten.

"Eule" für Mirka Luczak


Wie die Umfrage zeigte, stünden an erster Stelle der Nutzung das Baden, dann Kaffeetrinken, Gaststättenbesuch und Spazierengehen. Die Betreiber wurden aufgefordert, den vorderen Sanitärbereich endlich zu erneuern. Die Grüße der Stadt überbrachte CSU-Stadtrat Hans Forster, der versprach, die Wunschliste zu unterstützen. Mirka Luczak erhielt für ihre Vereinsarbeit eine "Eule".

NeuwahlenDie Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzende Ilona Rath-Lux, Stellvertreter Rainer Sindersberger, Schriftführer Angelika Jäger, Schatzmeister Norbert Ziegler, Beisitzer Klaus Kunz, Reinhard Meier und Petra Neulinger, Kassenprüfer Oskar Dagner und Klaus Kunz. (uz)
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