Förderverein ohne Existenzsorgen
Friedhof für 400 Tiere

Ihren "Tierfrieden" finden hier etwa 70 Vierbeiner pro Jahr. Bild: hcz

Rund 70 Tiere pro Jahr finden im Weidener Westen ihre letzte Ruhestätte. Der Tierfriedhof-Verein hat keinerlei Existenzsorgen.

394 Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Vögel wurden seit Gründung des Tierfriedhof-Fördervereins auf dem Gelände bestattet. Dies berichtete Vorsitzender Josef Gebhardt in der Vorstandssitzung. Die Mitgliederzahl der Förderer sei bei 220 konstant. Als "großen Erfolg und erfreuliche Anerkennung" bezeichnete Gebhardt die Auszeichnung im Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde und Kultur".

Dank Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Grabgebühren stehe der Verein auch finanziell gut da. Daher beschloss man, ein Darlehen über 5000 Euro, das der Tierschutzverein gewährt hatte, nun zurückzuzahlen. Man habe dann "keinen Cent Schulden mehr", sagte Schatzmeisterin Britt Kossack. Der Tierschutzverein werde zudem das Geld gut gebrauchen können, da im nächsten Jahr ein Tierheim-Neubau geplant sei. Weiterhin werden Tiere, die in der Obhut des Tierschutzvereins sterben, kostenfrei auf dem Tierfriedhof begraben.

Am 21. Juli um 19 Uhr beginnt im "Schützenhaus" die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Am Samstag, 20. August, von 13 bis 17 Uhr, wollen die Aktiven das nun fertiggestellte Häuschen und die gepflegte Anlage des Tierfriedhofs der Öffentlichkeit vorstellen. Neben einem Aufenthaltsraum für die Arbeiter und einem Geräteraum beinhaltet es auch einen Raum, in dem verstorbene Tiere einstweilen aufbewahrt werden können.
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