Frauenbund St. Josef: Vortrag über „Lebzeiten“ – Alexandra Lukas bleibt Vorsitzende – ...
Die Zeit verrinnt, der Glaube bleibt

Personell änderte sich nichts beim Frauenbund St. Josef: Alexandra Lukas (Zweite von links) bleibt Vorsitzende. Dafür blieb genug Zeit, treue Mitglieder zu ehren. Monika Schmidpeter (links) hielt zudem ein Referat. Bild: Kunz

Was das Leben mit einer Sanduhr zu tun hat? Das erfuhren die Mitglieder des katholischen Frauenbunds St. Josef bei einem Vortrag in ihrer Hauptversammlung. Wichtigster Tagesordnungspunkt waren allerdings die Neuwahlen - und die brachten keine Änderungen: Erneut entschieden sich die Damen für Alexandra Lukas als Vorsitzender. Schriftführerin blieb Michaela Ploß und Schatzmeisterin Bettina Östreicher. Stadtpfarrer Markus Schmid ist wieder Geistlicher Beirat.

Schriftführerin Michaela Ploß erinnerte in ihrem Rechenschaftsbericht an ein reges Vereinsleben und eine Reihe von Veranstaltungen. Zu den Besonderheiten zählte sie den Besuch eines Krematoriums auf Einladung eines Weidener Bestattungsunternehmens.

Die Vorsitzende erklärte, dass der Frauenbund von St. Josef seit 104 Jahren bestehe. Nicht ganz so lange dabei, aber ebenfalls viele Jahre treu sind die Damen, die nun geehrt wurden: Für 65 Jahre Johanna Steinhilber, für 60 Jahre Luise Lukas, für 40 Jahre Erna Kudoka, Martha Lukas, Claudine Schöner und Margareta Gall. Für 20 Jahre Angela Hösl, Lydia Sperrer und Irmgard Strobl.

Pfarrer Schmid dankte den Frauen für die aktive Mitarbeit am Pfarrgeschehen und gratulierte den Jubilarinnen. Die stellvertretende Diözesanvorsitzende Monika Schmidpeter referierte über das Thema "Lebzeiten". Dabei befasste sie sich mit dem Zusammenwirken von Zeit und Lebensqualität. Ein Zitat des Theologen Romano Guardini - "Ich schreibe und rede und rede und schreibe, und das Leben läuft weg" - mache die Thematik deutlich. Jeder habe seine Aufgaben, die den größten Teil der Zeit ausfüllten. Und unaufhaltsam rücke die Zeit voran. Wie eine Sanduhr, unbarmherzig. "Da lohnt ein Perspektivwechsel." Denn ganz anders wirke eine Sanduhr, wenn man nicht das obere, sondern das untere Glas beobachte. "Es füllt sich wie das Leben." Als gläubiger Mensch könne man darauf vertrauen, dass die Tage und Jahre im Herzen Gottes geborgen seien.
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