Freibäder in der Region
Einfach mal abtauchen

Bild: Hartl
Weiden/Amberg. (dpa/uax) Überall in der Region eröffneten in den ersten Mai-Wochen die Freibäder. Zusätzlich zu den Klassikern - Schwimmbecken mit Liegwiese, Sprungtürme und Rutsche - sollen beispielsweise Beachvolleyball-Felder, separate Familienbereiche und Aquafitness-Kurse Gäste locken. Beliebt sind auch die chlorfreien Naturbäder, in denen die Besucher ihre Bahnen ziehen können.

Sicher schwimmen können nach Auskunft der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) immer weniger Kinder. «Schwimmen ist gesund und kann Leben retten», sagte auch Ulrike Scharf, die Vorsitzende der Wasserwacht Bayern. Deshalb seien Freibäder ein idealer Ort, um Schwimmen zu lernen und Abzeichen wie das Seepferdchen abzulegen.

Übersicht über Freibäder in der Region




Die Punkte auf der Karte zeigen die Freibäder in der Region. Ein Mausklick darauf öffnet ein Fenster mit Basisinformationen zu Eintrittspreisen, Adresse, Kontaktmöglichkeit und soweit vorhanden einer Internetseite (Stand April 2016). Dort gibt es weitere Informationen zu Rabatten oder erweiterten Angaben zu Öffnungszeiten. Die Karte erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Hinweise, Ergänzungen und Anregungen sind willkommen, bitte per E-Mail an redaktion@onetz.de

In Frei- und Erlebnisbädern geht auf den Wasserrutschen nun wieder die Post ab. Ob liegend auf dem Rücken oder in einem Gummireifen sitzend: Die Rutschen versprechen Nervenkitzel, Schnelligkeit und zur Belohnung den Sprung ins kühle Nass. Der Badespaß ist in der Regel sicher, denn Wasserrutschen in öffentlichen Bädern unterliegen in Deutschland einer Prüfpflicht, die in einer DIN-Norm festgeschrieben ist. Einmal im Jahr checken Experten wie Hans Küpper von TÜV Rheinland die Rutschen auf ihre Sicherheit. Dennoch passieren immer wieder Unfälle - zumeist durch Fehlverhalten von Badegästen. "Leute haken sich ineinander ein oder halten in der Röhre bewusst an. Dadurch bringen sie sich und andere in Gefahr", berichtet Hans Küpper.

Deshalb rät der Experte, immer erst die Hinweistafel am Einstieg der Rutsche zu lesen und alle Benutzungsregeln genau zu befolgen. Eltern entnehmen der Hinweistafel, ab welchem Alter ihre Kinder rutschen dürfen und ob der Schwierigkeitsgrad der Rutsche für sie überhaupt geeignet ist. Kleinkinder dürfen meist nur sitzend und geschützt zwischen den Beinen eines Erwachsenen rutschen. Auf schnelleren Rutschen gilt oftmals ein Mindestalter - eine sinnvolle Einschränkung, wie der TÜV Rheinland-Experte bestätigt. "Auf manchen Turborutschen werden Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreicht. Das ist kein Kinderspiel", ist Küpper überzeugt. Seine Tipps lauten daher: "Immer den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einhalten, um Kollisionen zu vermeiden. Bei Rutschen, die über Ampelsysteme mit Lichtschranken verfügen, niemals bei Rotlicht in die Röhre springen."

Gelegenheit macht Diebe - Tipps der Polizei


Beim Sprung ins kühle Nass vergisst man gerne, dass auch Langfinger die heißen Sommermonate nutzen, um auf Diebestour zu gegen. Nicht nur Geldbeutel oder Kreditkarte sind beliebte Beute, sonder auch wertvolle Smartphones und Co. Gelegenheit macht Diebe: Nur wenige Sekunden reichen und schon sind die Wertsachen verschwunden. Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt, sind sie meist nur schwer ausfindig zu machen - zumal die Opfer meist erst später den Verlust bemerken und auch deshalb keine Hinweise zu den Tätern machen können.

Damit der Badespaß ungetrübt bleibt, gibt die Polizei Tipps, ums sich gegen Diebstahl in Schwimmbädern zu schützen. "Am besten überlegt man schon zu Hause, wie viel Geld im Schwimmbad benötigt wird", rät die Polizei. Riskant ist ebenfalls, größere Geldbeträge, EC- und Kreditkarten während des Aufenthalts in Bädern mitzunehmen, Handys und MP3-Player sollten niemals unbeaufsichtigt auf der Decke liegen bleiben. "Um Dieben das Leben zu erschweren, reicht oft nur ein bisschen Aufmerksamkeit und Mut, verdächtige Personen anzusprechen", sagt die Polizei. Ansonsten sollten Sie schnell die Schwimmaufsicht informieren.

Der Schutz vor Diebstahl fängt schon auf dem Parkplatz vor dem Schwimmbar an. Es sollte nichts Wertvolles im Auto bleiben. Selbst eine Halterung für das Navi zeigt dem Ganoven, dass es sich lohnen könnte, das Auto aufzubrechen, um an das vermutete Navigationsgerät im Handschuhfach zu gelangen.

Die Polizei rät:

  • Lassen Sie Ihre Wertsachen (Handy, MP3-Player, Geldbörse) beim Baden nie unbeaufsichtigt liegen.
  • Nehmen Sie nur soviel Bargeld ins Freibad mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Nutzen Sie die in den Freibädern ausgewiesenen Wertfächer, um ihre Wertgegenstände sicher einzuschließen.
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der EC- oder Kreditkarte)
  • Sollten Ihnen Zahlungskarten abhanden gekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, etwa telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.
  • Sind Sie ins Freibad geradelt, schließen Sie ihr Rad stets mit einer geeigneten Fahrrad-Sicherung an einem festen Gegenstand (Fahrradständer, Laternenpfahl) an.