"Freunde des Stadtbads" feiern Zehnjähriges an Pfingsten - Prominente Unterstützerin
Als der "Beach-Club" baden ging

"Zehn Jahre ist das schon wieder her", wundern sich Andreas Baierl und Bernhard Czichon: Im Frühjahr 2006 hatten die beiden dazu aufgerufen, eine geplante Kommerzialisierung des Stadtbads zu verhindern. Einen "Beach-Club" wollte ein Geschäftsmann in der herrlichen Naturanlage errichten. Dazu sollte mit 1500 Tonnen Sand "Karibik-Feeling" gezaubert werden, Strandbars waren geplant, Dauer-Musik sollte erklingen. Schnell fanden sich aus den Reihen der Stammbesucher des Stadtbads Unterstützer für einen Verein, der dies verhindern sollte.

Die "Freunde des Stadtbads" wurden gegründet. Aus allen Reihen der Politik erfuhr der Verein Zuspruch Das "Beach-Projekt" wurde im Stadtrat abgelehnt. Nun feiert der Stadtbad-Förderverein heuer sein zehnjähriges Bestehen. Beim Jubiläum werden die 28 Gründungsmitglieder geehrt, beschloss die Vorstandschaft der "Stadtbad-Freunde" bei einer Vorstandssitzung. Am Pfingstsamstag um 15 Uhr soll der Festakt mit einer kleinen Fotoausstellung in der Stadtbad-Gaststätte beginnen. Der Verein macht gleichzeitig auch seinen "Geldbeutel" auf. 3000 Euro für eine bereits Ende vergangenen Jahres installierte Wärmepumpe, die das Kinderbecken um einige Grad wärmer macht und gleichzeitig der Stadt Energiekosten spart, werden an den Oberbürgermeister oder einen seiner Vertreter übergeben.

Neue Freundin


Überraschende Unterstützung erfahren die "Freunde des Stadtbads" von Ulla Albert. Die Ehrenvorsitzende des Schwimmvereins - 17 Jahre lang für das Schätzlerbad zuständig - schloss sich als 175. Mitglied dem Verein an. Erfreut nahmen die Vorsitzenden Baierl und Horst Fuchs den Aufnahmeantrag entgegen. Albert wird sich, auf deren Bitten hin, sogar in die Vorstandschaft einbringen und aktiv zum Wohle der "Städtischen Freizeitanlage Stadtbad" mitarbeiten.
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