Freundeskreis der Akademie Tutzing zum Bayerntag in der Max-Reger-Stadt
Weiden macht sich Freunde

Den Bayerntag richteten (von links) Dr. Helmuth Hülsmann, Dr. Ehrenfried Lachmann, Gertraud Hülsmann und Karin Holl (nicht im Bild: Dr. Uta Doenitz) aus - zur vollsten Zufriedenheit von Vorsitzender Brigitte Grande und Bürgermeister Lothar Höher. Bild: Bühner

Diesmal sind es keine Unternehmer, Politiker oder Verbandsfunktionäre, die sich zu einer Tagung in der Max-Reger-Stadt treffen. Sondern Kulturinteressierte aus ganz Bayern.

Zum "Bayerntag 2016" des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing kamen Teilnehmer aus 21 bayerischen Städten nach Weiden. Lokale Freundeskreise der Evangelischen Akademie gibt es bayernweit, zum Beispiel in Kronach, Bayreuth, Ansbach, aber auch im südlichen Kaufbeuren. Alle verbrachten das Wochenende in der Max-Reger-Stadt.

Der Sprecher des Freundeskreises Weiden, Dr. Ehrenfried Lachmann, begrüßte die rund 80 Besucher und ihre Vorsitzende, Brigitte Grande. Lachmann hatte zusammen mit dem Leitungsteam der "Weidener Tutzing-Freunde" - Karin Holl, Dr. Helmuth Hülsmann und seiner Frau Gertraud sowie Dr. Uta Doenitz - den Bayerntag vorbereitet. Dabei sollte vor allem Weiden als Kulturstadt, aber auch die ganze Region, präsentiert werden. Am Anfang stand der Empfang im Neuen Rathaus. Hier erwies sich Bürgermeister Lothar Höher als unterhaltsamer und informativer Fremdenführer, der die Neugierde der Besucher weckte.

Weltoffene Stadt


Nicht zuletzt deshalb war Vorsitzende Grande voll des Lobes über ihre Gastgeber. "Weiden ist eine geschichtsträchtige und auch weltoffene Stadt", sagte sie. Dann stellte sie Ziele, Programm und Charakter des Freundeskreises vor, wobei sie an einen Satz des Bürgermeisters anknüpfte: "Die Evangelische Akademie und ihr Freundeskreis zählt zu den Urvätern der Demokratie nach 1945." Bereits zwei Jahre nach Gründung der Evangelischen Akademie in Bad Tutzing am Starnberger See im Jahre 1947 wurde der Freundeskreis gegründet. Dieser will durch "Austausch bayernweit Menschen und Ideen zusammenbringen". Impulse werden gesetzt, indem "Themen aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Religion aufgegriffen werden". Netzwerke werden geschaffen, die Zivilgesellschaft gestärkt und Freundschaften gepflegt. Auch der Bayerntag soll diesen Zielen dienen.

Dr. Lachmann warf einen Blick auf den Weidener Freundeskreis, den 1988 Dr. Helmuth Hülsmann und seine Frau Gertraud gegründet hatten. Dem Empfang bei der Stadt folgte dann ein umfangreiches Kultur- und Gesellschaftsprogramm mit Stadtführung und Besuch des Keramikmuseums. Ferner gab es ein Orgelkonzert mit Hans-Friedrich Kaiser in der Michaelskirche und einen Blick vom Turm der Michaelskirche. Nach dem Abendessen erfreute die Gruppe "Schrägstrich" mit internationaler Folklore. Abgeschlossen wurde der Bayerntag mit der Führung durch das Kloster Speinshart.
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