Fünf Mal die Traumnote
Kepler-Gymnasium verabschiedet 118 Abiturienten

"Möge Ihr Leben unter einem guten Stern stehen!" Bezugnehmend auf den Namenspatron Johannes Kepler, wünschten dies Schulleiterin Sigrid Bloch (Zweite von rechts) und Studiendirektor Georg Singer (rechts) den Abiturienten. Sitzend von rechts die 1,0-Absolventen Sebastian Spöth, Christian Braun, Manuel Gollwitzer, Anna-Maria Gleißner und Sabrina Baldauf. Bild: Dobmeier

Die Chefin des Kepler-Gymnasiums zitierte Platon: "Bildung beginnt mit Staunen." Staunen ließen auch die Leistungen der Abiturienten. Fünf schafften die 1,0.

Mit der Abiturfeier im Haus der Gemeinde fand die Schulzeit der 118 Absolventen einen würdigen Abschluss. Oberstudiendirektorin Sigrid Bloch rief sie - nicht nur mit Platon - zu nicht nachlassendem Wissenshunger auf: "Neugierde ist der unersättliche Wunsch vielfältige Bildung zu erfahren", habe auch der Schriftsteller und Philosoph Peter Bieri gesagt. "Das Kepler-Gymnasium ist bunt und vielfältig, weltoffen und tolerant", erklärte sie. Es gehe um Zweierlei: "Zu wissen, was der Fall ist, und zu verstehen, warum es der Fall ist."

Philosoph Bieri sage dazu weiter: "Ausbilden können uns andere, aber bilden kann sich jeder nur selbst". Die Direktorin dankte allen, welche die Absolventen auf ihrem Weg begleitet und unterstützt hatte, den Eltern, Großeltern und vor allem den Lehrkräften.

Lehrer als Erzieher


"Ihr dürft richtig stolz sein auf euch", freute sich Elternbeiratsvorsitzende Sabine Weiß mit den Entlassschülern und wünschte Erfolg für die persönlich gesetzten Ziele. Sie dankte den Schülern für das Engagement in unterschiedlichen Schulbereichen, auch beim vorangegangen Abschlussgottesdienst. Die neuen Herausforderungen verantwortungsvoll anzunehmen, dazu ermutigte Kepler-Fördervereinsvorsitzender Florian Schott. Die Ansprache der Abiturienten hielten Manuel Löw und Elena Reis. Sie freuten sich, nach zwölf Jahren am Ziel zu sein, auch wenn es manchmal nicht einfach gewesen sei. Als die Lehrer zu Erziehern geworden seien und die Schüler auf das Kommende eingestellt hätten, hätten diese das kritisch hinterfragt. Nun sei es geschafft. Es beginne ein neuer Lebensabschnitt.

Die Absolventen dankten besonders den Oberstufenkoordinatoren Markus Koller und Winfried Seliger, den im zweiten Jahr Peter Schönberger abgelöst hatte, ferner stellvertretendem Schulleiter Georg Singer, der zum Schuljahresende in den Ruhestand geht. Auch Rolf Anderlik, der ehemalige Schulleiter, freute sich über die Leistungen.

Schwungvoll umrahmte die Kepler-Bigband unter Leitung von Peter König die Abschlussfeier. Mit Sologesang glänzten Johanna Würf und Annette Rebhan. Das Abitur erwarben 44 junge Damen und 74 Herren. Auf 41 Zeugnissen steht die Eins vor dem Komma, 31 erreichten den Schnitt von 2,5 oder besser. Note 1,0: Sabrina Baldauf, Anna-Maria Gleißner, Manuel Gollwitzer, Christian Braun und Sebastian Spöth. 1,1: Anna Truckenbrodt. 1,2: Lukas Brucker, Yannick Frank und Matthias Hagn. 1,3: Patrick Lutz, Marietta Walterscheid-Müller, Jannik Weiß und Johanna Würf. 1,4: Matthias Kreiner, Vanessa Mayer, Jonas Wagner und Marc Zitzmann. 1,5: Ghafourian Timaji Kimia, Manuel Löw und Tina Renner.

Zahlreiche Preisträger


Viele Schüler erhielten Preise der Deutschen physikalischen Gesellschaft, der Deutschen Chemiker, der Fachschaft Latein und der Stiftung Natur. Eine Kepler-Tasse, gestaltet von Schülern, gab es zum Abschied. Der Dank galt auch zahlreichen Big-Band-Musikern in Reihen der Absaolventen. Weitere hatten sich in Sanitätsdienst und SMV hervorgetan.
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