Für Missionsarbeit getrommelt
Besuch aus Afrika in Maria Waldrast

Mit Trommeln und Früchteschalen zogen die vier Schwestern zum Altar in Maria Waldrast. Die Afrikanerinnen gehören dem Orden der Missionsdominikanerinnen vom Heiligsten Herzen Jesu an. Bild: R. Kreuzer

Die Gottesdienstbesucher hörten einmal ganz andere Klänge in Maria Waldrast: Vier Schwestern aus Afrika gestalteten die Feier mit ihrem Gesang. Ein weiterer Höhepunkt zum 50-jährigen Bestehen der Kirche.

Die Schwestern kommen aus verschiedenen Ländern, gehören jedoch alle dem Orden der Missionsdominikanerinnen vom Heiligsten Herzen Jesu an. Schwester Fadzai stammt aus Simbawe, Godfridah und Precious aus Sambia sowie Catharine aus Kenia. Auf ihrer Missionsreise machen sie ein Jahr Station im Kloster Strahlfeld bei Roding.

Weltweite Kirche


Pfarrer Peter Brolich hatte über seine ehemalige Pfarrei in Eschenbach Kontakt aufgenommen und die Schwestern eingeladen. "Die Kirche ist weltweit, das sehen wir heute", sagte der Geistliche. "Wir erleben in den Klöstern vielfach junge Schwestern. Die Kirche in Afrika, sie lebt. Sind wir hoffnungsvoll auch bei uns." Mit melodischen Liedern gestalteten die Schwestern Kyrie, Wandlung und Kommunion, begleiteten sich mit ihren Trommeln und dem "Shaker". Tanzend brachten sie Früchte in Schalen an den Altar.

"Selig die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit finden. Das ist Jesu Christi Zusage an alle, die ihr Herz öffnen, um es zu bilden nach seinem Herzen", erläuterte Schwester Fadzai die Monatslosung des Klosters. Die Kollekte war für die Missionsarbeit bestimmt.
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