Ganzjährig Kinderspielsachen statt Weihnachtsutensilien für ein paar Wochen
Veränderungen einer Ausstellung

Es ist eine Armand-Marseille-Puppe mit einem Biscuit-Porzellan-Kopf und beweglichen Augen. 91 Jahre ist sie alt. Wegen ihres außergewöhnlich hübschen Gesicht hat sie Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz zu ihrer Lieblingspuppe erkoren. In der künftigen Spielzeug-Ausstellung im Stadtmuseum wird sie zu sehen sein. Bild: Schönberger

Die schlechte Botschaft: Die traditionelle Weihnachtsausstellung im Neuen Rathaus wird es heuer und voraussichtlich auch in den nächsten Jahren nicht mehr geben. Die gute Botschaft: Die "Schätze", insbesondere Puppen und Puppenstuben, werden künftig im Stadtmuseum als Dauerausstellung zu sehen sein. Dazu wird eine eigene Spielzeugabteilung eingerichtet.

Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz berichtete im Kulturbeirat, dass es viele Anfragen gegeben habe, warum die "schönen Sachen" nur für kurze Zeit bewundert werden könnten. Zudem hätten die Exponate unter den ständigen Transporten stark gelitten. Das Stadtmuseum verfügt über einen großen Fundus an Kinderspielzeug, der einen Zeitraum von 200 Jahren umfasst. Mit der Eröffnung der neuen Abteilung macht sich das Museum selbst ein Geschenk zum 120. Geburtstag.

Vorgestellt wird die Spielzeug-Abteilung am Samstag, 3. Dezember, um 17 Uhr. Den Auftakt bildet ein Adventssingen mit dem Vortrag von Gedichten.
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