Gedenken am Mahnmal im Stadtfriedhof
"Aus Beständigkeit und Heimattreue"

Aus Sicht von Norbert Uschald, Vorsitzender der Ost- und Westpreußen, habe man den Landsmannschaften lange vorgeworfen, "rückwärtsgewandt" zu sein. Jetzt, mit der Flüchtlings- und Migrantenwelle, sei das Recht auf Heimat und Rückkehr endlich Thema. Wenn auch unter anderen Vorzeichen.

(hcz) "Beständigkeit und Heimattreue" bewege die Landsmannschaften alljährlich, voller Wehmut auf die Wappen der Heimat zu blicken, sagte Dr. Rainer Wagner, Vorsitzender der Sudetendeutschen. Am Mahnmal im Stadtfriedhof erinnerte Uschald an das millionenfache Leid der Heimatvertriebenen. Schon immer habe man auf den Verstoß gegen fundamentale Menschenrechte aufmerksam gemacht. Lange Zeit habe man deshalb "eisigen politischen Gegenwind" erdulden müssen. Erst in den letzten Jahren sei man wahrgenommen worden. Einen Vergleich zu aktuellen Flüchtlingen wollte er nicht ziehen, Kulturkreise, Religion, Gebräuche sind nach Ansicht Uschalds zu unterschiedlich.

Lothar Fischer bedauerte, dass Gräber von Angehörigen in der schlesischen Heimat häufig nicht mehr aufzufinden seien.
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