Gleich zwei ehrliche Finder geben prallgefüllte Geldbeutel bei Polizei ab
Ehrlichkeit könnte sich auszahlen

Gleich zwei Männer fanden Geldbeutel mit Bargeld - und brachten sie zur Polizei. Bild: Hartl

Blöd, wenn der Geldbeutel weg ist. Gut, wenn ihn eine ehrliche Haut findet. Noch besser, wenn es diese ehrliche Haut nicht nur einmal in der Stadt gibt. Am Dienstagnachmittag tauchten gleich zwei davon in Weiden auf.

Im ersten Fall war der ehrliche Finder ein 53-Jähriger. Ihm war an einer Tankstelle in der Christian-Seltmann-Straße eine braune Geldbörse aufgefallen. Er gab sie bei der Polizeiinspektion Weiden als Fundsache ab - samt Dokumenten und Bargeld. Wenig später passierte Ähnliches. Wieder kam ein Mann mit einem Portemonnaie auf die Wache. Der ehrliche Finder (52) erklärte, die bunte Geldbörse - ebenfalls mit Bargeld und Unterlagen bestückt - am Zentralen Omnibusbahnhof gefunden zu haben. Freudestrahlend haben die Besitzer ihre Börsen bei der Polizei abgeholt. Für die Finder könnte sich ihre Ehrlichkeit nun auszahlen.

So verweist die Polizei darauf, dass Findern gesetzlich ein Finderlohn bis zu einem Betrag von 500 Euro in Form von fünf Prozent zusteht. Für alles darüber hinaus gibt es immerhin noch drei Prozent. Selbst bei abhanden gekommenen Tieren geht der Finder laut Bürgerlichem Gesetzbuch nicht ohne Belohnung aus.
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