"Gloßner Floristik" an Frauenrichter Straße schließt
Gärtnermeister macht harten Schnitt

Schwarz auf weiß, aber auch schwarz auf rot ist zu lesen: "Gloßner Floristik und Accessoires" an der Frauenrichter Straße schließt. Der Räumungsverkauf, zu dem Gärtnermeister Stephan Gloßner mit Rabatten lockt, läuft noch bis 14. Oktober. Dann widmet sich der 38-Jährige einer neuen Aufgabe. Bild: Gerhard Götz
Große rote Banner an Tafeln und Schaufenstern vor "Gloßner Floristik und Accessoires" an der Frauenrichter Straße kündigen es an: "Räumungsverkauf wegen Schließung", steht da. Und Gärtnermeister Stephan Gloßner bestätigt: "Spätestens am 14. Oktober schließe ich die Geschäftsräume hier." Zugleich betont er: Der Verkauf in der Gärtnerei des Bruders, Andreas Gloßner , an der Tachauer Straße geht weiter wie gehabt. Schließlich liefen die Betriebe geschäftlich völlig voneinander getrennt.

Brach liegen soll der Standort an der Frauenrichter Straße aber nicht. "Es laufen Gespräche mit einem Floristen, der rein will. Ich würde mich freuen, wenn's klappt. Auch für unsere Kunden wäre das toll." Eine Entscheidung soll aber erst in den nächsten vier Wochen fallen. 130 Quadratmeter Verkaufsfläche stünden dem Nachfolger zur Verfügung. Dazu kommen mit Nebenräumen und Keller weitere 120 Quadratmeter Nutzfläche. Warum Gärtnermeister Gloßner hier selbst nicht länger Wurzeln schlagen will? "Ich will mich beruflich verändern", sagt der 38-Jährige. "Ich habe ein Jobangebot aus dem Garten- und Landschaftsbau. Ich gehe in Anstellung." Und was passiert mit den beiden Mitarbeitern? "Sie sind wieder in Stellung beziehungsweise entscheiden sich gerade für ein Angebot."

Seit 2001 in neuen Räumen

Der Blumenladen Gloßner war einst klein und fein an der Gaswerkstraße gelegen. 2001 zog "Gloßner Floristik und Accessoires" in die Frauenrichter Straße um, 2007 übernahm Stephan Gloßner das Geschäft von seiner Mutter Edeltraud Gloßner . Nun schließt er es am Freitag, 14. Oktober, dankt den Kunden und macht sich am Montag darauf gleich wieder an anderer Stelle an die Arbeit. In Anstellung als Garten- und Landschaftsbauer. Durchgeatmet wird später. "Denn jetzt ist halt Saison", weiß der Gärtnermeister.
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