Große Mutter- und Vatertagsfeier der Arbeiterwohlfahrt
Rot, die Farbe der Liebe

Stellvertretend für alle Mütter und Väter wurden die fünf ältesten besonders geehrt: (sitzend von rechts) Anna Beck, Lieselotte Gläßl, Franziska Wagner, Martha Mohr und Georg Winter. Blumen überreichte Vorsitzende Hilde Zebisch (rechts) auch an die Schwestern, Clubleiterinnen und Ehrengäste. Bild: R. Kreuzer

Die Farbe Rot dominierte bei der Muttertagsfeier der Arbeiterwohlfahrt. Rote Rosen, rote AWO-Herzen und Pralinen gab es für die fünf ältesten Mütter und Väter im Saal sowie für die Clubleiterinnen.

Die Mutter- und Vatertagsfeier der Arbeiterwohlfahrt hat Tradition. Sie stellt ein symbolisches Dankeschön für die vielen Wohltaten dar, die Eltern ihren Kindern zukommen ließen. "Was wirklich das Herz erfreut, sind die kleinen Dinge, die aus dem Inneren kommen, wie ein Dank", sagte AWO-Kreisvorsitzende Hilde Zebisch bei der Feier im Postkellersaal.

Patienten feiern mit


Mit Rosenstöckchen ehrte die Vorsitzende die fünf ältesten Mütter und Väter im Saal. Diese gingen an Franziska Wagner (97), Georg Winter (96), Liselotte Gläßl (94), Anna Beck (92) und Martha Mohr (89). Mit Blumen dankte Hilde Zebisch auch allen Clubleiterinnen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Die in der häuslichen Krankenpflege tätigen Schwestern erhielten ebenfalls Blumen. Sie hatten ihre Patienten zu der Feierstunde begleitet. Musiker Karl Tabert unterhielt die Anwesenden auf der Hammondorgel, Sieglinde Rehm las ein Muttertagsgedicht vor.

"Den Vätern und Müttern gilt unser Dank für die Liebe und Geborgenheit, die sie ihren Kindern geschenkt haben und für ihre Opferbereitschaft für die Familie", sagte Zebisch in ihrer Ansprache. Ihre Anerkennung galt auch den jungen Müttern, die oftmals Familie, Beruf und Kindererziehung parallel bewältigen müssen, besonders aber den alleinerziehenden Müttern und Vätern. Die Arbeiterwohlfahrt habe ihr Betreuungsangebot in der Vergangenheit weiter verbessert. "Sei es mit Kinderkrippe, Kinderhort, Schulbetreuungen oder den langen Öffnungszeiten in den Kindertagesstätten", zählte Zebisch auf.

Mit Sketchen wie "Formel 1 mit der Oma" unterhielten Lore Leitmeier und Willi Moser die Gäste. Stadträtin Gabi Laurich nahm mit ihrer Enkelin Antonia den "Bürokratismus" auf die Schippe. Humorvolles boten auch Ingrid Sittl und Hildegard Jewdoschenko mit ihrem Sketch "Quizteilnahme", wobei der Gewinn ausblieb.

In ihrem Grußwort dankte Landtagsabgeordnete Annette Karl allen Müttern und Vätern, die nach dem Krieg unser Land wieder aufgebaut haben. "Es ist wichtig, dass die Lebensleistungsrente nicht auf Höhe der Grundsicherungsrente liegen darf." Stadträtin Sabine Zeidler dankte auch im Namen von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß allen Aktiven der AWO für ihre umfassende Arbeit.

Gut "boarische" Lieder


Zur Unterhaltung hatte die AWO auch die "Zwoa Pressather" eingeladen. Sophia (Akkordeon) und Sandro (Bass und Gitarre) sangen gut "boarisch" und erfüllten auch Musikwünsche aus dem Publikum.
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