Guatemala steht im Fokus bei Gebetswoche für die Einheit der Christen
Bitten für Kleinbauern

Kerzen, Gebete und ein Miteinander: So feierten die Gläubigen aus katholischen und evangelischen Gemeinden die Gebetswoche für die Einheit der Christen in der Sakristei der Michaelskirche. Bild: Kunz

Zum ökumenischen Gebetsabend trafen sich am Mittwoch Gläubige aus den Pfarreien St. Michael, St. Josef, Herz Jesu und St. Elisabeth in der Sakristei der Michaelskirche. Das Taizé-Gebet leiteten Pfarrer Hans-Martin Meuß und Pastoralreferent Markus Brunner. Die Gebetswoche für die Einheit der Christen stand unter dem Motto "Berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden".

Dazu sangen die Teilnehmer, die einen Gebetskreis um brennende Kerzen gebildet hatten, "Meine Hoffnung und meine Freude". Die Kollektenansage richtete sich nach Guatemala. Dort sollen Kleinbauern in trockenen Regionen unterstützt werden. Die Regenwälder der Granadillas Berge seien für die Wasserreserven im trockenen Guatemala lebenswichtig.

Massive Abholzungen bedrohten deren Existenz. Zusammen mit den Kleinbauernfamilien setze sich die Lutherische Kirche Guatemalas für ihren Erhalt ein. Ohne Wald versiege das Wasser für die Felder der Kleinbauern und damit die Landwirtschaft in den Bergregionen. Die Abholzung habe aber in den letzten Jahren industrielle Ausmaße angenommen.

Verantwortlich seien vor allem die reichen Landbesitzer, die ihren Besitz vergrößern wollten. Die Kleinbauern engagierten sich nun im gewaltfreien Kampf um den Erhalt ihrer Berge. Die Lutherische Kirche Guatemalas sei Partnerin der Aktion "Brot für die Welt". Mit Spenden würden Informationsveranstaltungen für die Bauern und Hilfen während der Trockenphasen finanziert.
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