Gymnasium präsentiert sich beim Tag der offenen Tür
„Kepler“ lässt sich erforschen

Sieht spannend aus, und gerade das dürfte diese Jungs auf den Geschmack gebracht haben. Besucher durften beim "Tag der offenen Tür" im Kepler-Gymnasium auch selbst experimentieren. Bild: uz

Es war ein Vormittag des großen Staunens. Das Kepler-Gymnasium präsentierte sich am Samstag übertrittwilligen Schülern und deren Eltern von seiner Sahneseite. Getragen haben den "Tag der offenen Tür" Schüler und Lehrer.

"Unsere Schule ist sehr breit aufgestellt", betonte Oberstudiendirektorin Sigrid Bloch. "Ich finde es toll, dass die Lehrer es geschafft haben, auch viele Schüler an einem Samstagvormittag mit einzubinden." Derzeit werden am "Kepler" 1065 Schüler unterrichtet. Auch im Programm zum Infotag wollte die Schule Überzeugungsarbeit leisten: Dass das Gymnasium der Königsweg zum Abitur sei.

Die musikalische Einstimmung übernahm der Chor der Klasse 5 a. In der Osthalle wurde der Weg zur Deutschen Einheit beleuchtet. Ferner befanden sich im Erdgeschoss Geschichtsbrettspiele, Schach und englische Spiele. Im Chemiesaal wurde gezaubert und genebelt, dort durften die Besucher auch selber experimentieren.

Ab in die Therme


Schlaue setzten aus Puzzleteilen den italienischen Stiefel zusammen. Es gab ein "englisches Zimmer". Der Fachbereich Religion stellte das Projekt "Räder für Uganda" vor. Im nördlichen Gang präsentierte die Schule das Projekt "Netzgänger". Es wurde gebastelt, gelesen und in der Sporthalle an Geräten geturnt. Wer Lust auf Bücher hatte, konnte in der kleinen Bibliothek schmökern.

Im ersten Stock waren die "Italiener", "Franzosen" und "Lateiner" versammelt. Hier konnten die Besucher unter anderem in einer römischen Thermenwelt zu Gast sein. "Jugend forscht" stellte sein Robotik-Programm vor. Die Physiker luden zum Mitmachen ein. Ein Stockwerk höher stand der Nachhilfelehrer "PC" im Informatikraum. Im Biologiesaal experimentierten derweil Schüler mit Sauerstoff.

Drei Richtungen


Im gesamten Schulhaus gab es Bilder- und Fotoausstellungen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen, allen voran zum Schüleraustausch. In der Sporthalle war ein Erlebnis- und Geschicklichkeitsparcours aufgebaut. Das Kepler-Gymnasium bietet drei Ausbildungsrichtungen an: das naturwissenschaftlich-technologische Gymnasium, das sprachliche Gymnasium sowie das wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Gymnasium mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt.

Auch viele Ehemalige waren gekommen, um wieder einmal Kepler-Luft zu schnuppern. In den Klassenzimmern wurde ein "buntes Kepler" gezeigt - und nebenbei demonstriert, dass Lernen auch Spaß machen kann. Der Genuss zum Schluss lautete ab 11.30 Uhr: Schweinebraten mit Knödel.
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