Hammweg-Schule hat neue Rektorin
Aus dem Nest an die Spitze

Die Grundschule am Hammerweg hat seit August eine neue Leiterin. Gisela Sparrer übernimmt die Nachfolge von Harald Stöckl, der sich mit Ende des letzten Schuljahrs in den Ruhestand verabschiedete. Bei einem kleinen Festakt wurde sie nun offiziell begrüßt.

"Ich habe an der Schule bereits vieles vorgefunden, was eine gute Schule ausmacht", betonte Sparrer in der Aula. Die Schüler seien freundlich und gingen respektvoll miteinander um. Das Kollegium könne anpacken, fördere und fordere die Schüler. Und die Elternschaft habe ihr Zusammenarbeit signalisiert. Auf dieser Basis wolle sie aufbauen. Das Gute solle nicht nur bewahrt, sondern weiterentwickelt werden. "Die Schule am Hammerweg soll auch in Zukunft ein Ort sein, an dem wir mit Freunde zusammenkommen, um mit- und voneinander zu lernen."

Schulamtsdirektorin Christine Söllner prognostizierte, dass die neue Rolle als Schuloberhaupt nicht immer einfach sein werde. "Sie haben sich dazu entschieden, die Nestwärme eines Kollegiums zu verlassen, um eine exponierte Stelle einzunehmen." Söllner sei sich aber sicher, dass Sparrer die neue Situation meistere. Mit Charaktereigenschaften wie Empathie, Fachkompetenz, Entschlossenheit und Einsatzbereitschaft bringe sie die besten Voraussetzungen mit.

OB Kurt Seggewiß schloss sich an: Sparrer, die zuletzt an der Hans-Sauer-Schule unterrichtete, habe zahlreiche Schulen der Region kennengelernt. "Sie haben über den Tellerrand geblickt." Mit den gesellschaftlichen Veränderungen würden neue Aufgaben auf die Schule zukommen. Die Integration von Flüchtlingskindern bedeute eine Herausforderung. Die Hammerweg-Schule sei aber gut in die Weidener Schullandschaft und den Ortsteil integriert und könne auf Unterstützung zählen.
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