Handwerker präsentieren sich erstmals im Gustav-von-Schlör-Saal - Viele praktische Übungen
Geschlossen Werbetrommel rühren

Kreishandwerksmeister Joachim Behrend. Bild: hfz

Wir müssen das Handwerk wieder mehr in die Köpfe der Leute bringen", fordert Joachim Behrend. Der neue Kreishandwerksmeister will nicht aufhören, beim Nachwuchs und dessen Eltern für seinen Berufsstand zu werben. "Steter Tropfen höhlt den Stein. Wir müssen dranbleiben und beweisen, dass sich eine Ausbildung bezahlt machen kann."

Die Tatsache, dass es im vergangenen Jahr mehr Studienanfänger als Auszubildende gegeben habe, sei ein Schritt in die falsche Richtung, betont Behrend. "Nicht jeder kann studieren. Irgendjemand muss ja auch noch die Arbeit machen."

Um diese Entwicklung wieder in ausgeglichenere Bahnen zu lenken, sei auch wichtig, dass sich das Handwerk künftig noch mehr als Einheit zeigt. Und genau hier setzt die Kreishandwerkerschaft auch bei der Ausbildungsmesse 2016 an.

Die bisherige Handwerkerstraße im Erdgeschoss der Max-Reger-Halle, in der sich ebenso viele andere Unternehmen angesiedelt hatten, ist passé. "Wir wollen heuer das Handwerk geschlossener darstellen und alle Innungen geballt präsentieren", erklärt Behrend.

Zu diesem Zweck ziehen die Unternehmen vom Parterre in den Gustav-von-Schlör-Saal im ersten Stock. Durch diese Geschlossenheit sollen die Betriebe in der Wahrnehmung von Jugendlichen und deren Eltern präsenter wirken, ergänzt die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, Christa Neubauer-Kreutzer.

An jedem der 17 Stände können sich die Besucher umfassend informieren, aber auch praktisch tätig werden. "Dies ist diesmal wesentlich intensiver, weil einfach mehr Platz ist als bisher", erklärt Neubauer-Kreutzer. Auf diese Weise könne man viel besser veranschaulichen, was genau sich hinter dem Begriff "Handwerk" verbirgt.

Die künftigen Auszubildenden können sich dabei handwerklich voll austoben - sie können sägen und backen, hobeln und tapezieren, mauern und frisieren sowie vieles mehr.


Diese praktische Komponente ermögliche es, die Tätigkeiten in den jeweiligen
Berufen anschaulicher darzustellen.

Gefühl für Werkstoff


„So können die Jugendlichen schon mal das Gefühl für den Werkstoff bekommen“, erklärt die Geschäftsführerin. „Dinge zum Anfassen – das ist es, was das Handwerk ausmacht“, führt Joachim Behrend den Gedanken fort. Dabei sei vor allem wichtig zu sehen: „Ich mache etwas, es entsteht und passiert was.“

„Fragen Sie uns!“


Im Saal wird ebenso ein Elterntreff eingerichtet – unter dem Motto „Fragen Sie
uns!“ Während sich der Nachwuchs an den Stationen ausprobiert, können sich hier Mama und Papa mit Vertretern der Kreishandwerkerschaft über die Zukunftsaussichten der Berufe und andere Fragen unterhalten. (puh)

Berufsberater

Name: Gabriele Troppmann

Telefon:

0800/455 5500

E-Mail: Weiden.151- U25@arbeitsagentur.de

zuständig für : Mittelschulen Altenstadt/WN, Pressath, Eschenbach und Grafenwöhr.

Name: Christina Hartwig

Telefon:

0800/455 5500

E-Mail: Weiden.151- U25@arbeitsagentur.de

zuständig für : Stötzner-Schule Weiden sowie die Sonderpädagogischen Förderzentren Weiden, Eschenbach, Vohenstrauß und Neustadt/WN.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.