Hauptversammlung der Friseurinnung
Meisterin mit Edelmetall

Sie freut sich - und das zu Recht: Für 35 Jahre als Meisterin erhielt Barbara Hößl-Bauer (Zweite von rechts) die Auszeichnung der Friseurinnung. Dazu gratulierten Geschäftsführerin Christa Neubauer-Kreuzer (von links), Obermeister Harald Raml und Stellvertreter Udo Schuller. Bild: R. Kreuzer

Den Blick zurück und den Blick nach Nürnberg richtete die Friseurinnung. Einmal ging es um 35 Jahre als Meisterin, einmal um ein Großereignis. Und dann auch noch um Schweinderl, die fürs Finanzamt interessant sind.

Erfahrung hat Barbara Hößl-Bauer genug. Jetzt hat sie auch noch Gold. Seit 35 Jahren ist sie Friseurmeisterin. Für lange erfolgreiche Arbeit im Handwerk bekam sie nun bei der Hauptversammlung der Innung Nordoberpfalz den Goldenen Meisterbrief. Verbunden mit Gratulationen von Obermeister Harald Raml.

Neben dieser Ehrung brachte die Versammlung auch eine Menge Informationen. So berichtete Raml vom Verbandstag - und von einem Vorschlag der Finanzverwaltung. Der sieht vor, in den Friseurgeschäften elektronische Kassensysteme einzusetzen, die unter anderem Umsätze zehn Jahre lang unverändert speichert.

"Wer ein solches Kassensystem in seinem Betrieb im Einsatz hat und dieses auch ab 2017 nutzen möchte, muss dafür sorgen, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen erfüllt werden. Er muss seine alten Kassen also aufrüsten oder, wenn das nicht mehr möglich ist, neue anschaffen", sagte der Obermeister.

Apropos Steuern: Raml erinnerte die Mitglieder auch daran, dass Trinkgelder für die Angestellten steuerfrei zu führen sind. "Jedoch nicht so beim Schweinderl für den Chef, das zählt weiterhin zum Umsatz.".

Weiteres Thema war die Messe "Haare" am 16. und 17. Oktober in Nürnberg. Ab sofort läuft die Ausschreibung für die Bayerische und Deutsche Meisterschaft der Friseure online. Beide Wettbewerbe laufen als Teil der Messe. Ebenfalls zum Angebot gehören dann Workshops und Fachlehrgänge rund um das Thema Berufsentwicklung und Mode.

Gleichzeitig regte Raml an, das Wissen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Betrieb aufzufrischen. Schließlich seien sichere und gesunde Arbeitsbedingungen nicht nur wirtschaftlich sinnvoll. Arbeitsschutz gehöre auch zu den gesetzlichen Verpflichtungen eines jeden Unternehmers.

Im Bericht zum ersten Teil der Gesellenprüfung erläuterte Christian Quast, dass von 32 Teilnehmern lediglich einer nicht bestanden habe. Er bat die Lehrherren, ein Auge auf die Theorie-Noten zu werfen, um vor der Abschlussprüfung hier noch einwirken zu können.
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