Hauptversammlung des Frauenbundes Herz Jesu
Ein Haus voll Herzlichkeit

Beate Köstler (vorne, links) bleibt Vorsitzende beim Frauenbund Herz Jesu. Ihr zur Seite steht die neu gewählte Vorstandschaft. Glückwünsche gingen an die Geehrten. Bild: Dobmeier

Der Frauenbund bildet nicht nur ein Dach für Gleichgesinnte. Er hat auch sonst einige Ähnlichkeit mit einem Haus. Warum? Das erläuterte Vorsitzende Beate Köstler bei der Hauptversammlung des Bundes von Herz Jesu.

Mit einem ungewöhnlichem Vergleich beschrieb Vorsitzende Beate Köstler den Frauenbund bei der Versammlung im voll besetzten Bibelsaal. Der Bund sei wie ein Haus, das 24 Stunden geöffnet sei. Im Erdgeschoss befänden sich die 2000 Zweigvereine mit ihren Mitgliedern. Der erste Stock beheimate die 21 Diözesanverbände, der zweite den Landesverband mit 175 000 Mitgliedern. Das Dach bildet der Bundesverband mit mehr als 200 000 Mitgliedern.

Fester Platz in Gemeinde


Die gute Nachricht für den Frauenbund Herz Jesu: In seinem Haus wird noch lange das Licht nicht ausgehen. Denn viele Zusammenschlüsse mögen Nachwuchsprobleme haben. Köstler dagegen konnte beim Treffen drei Neue vorstellen: Gisela Fritsch, Andrea Konz und Gertrud Riedel. Die Vorsitzende forderte dazu auf, auch weiter für die Mitgliedschaft zu werben. Mit guten Argumenten: Denn hier fänden Frauen andere Menschen, Gleichgesinnte, mit denen sie das eigene Denken und Erleben teilen können.

In seinem Grußwort bekräftigte Stadtpfarrer Gerhard Pausch, dass der Frauenbund einen festen Platz im Gemeindeleben habe. Im Namen des Frauenbundes überreichte die Vorsitzende eine Spende über 500 Euro zur Renovierung der Orgel. Stellvertretende Bezirksvorsitzende Martha Urban lobte die Arbeit der Vorsitzenden und ihres Führungsteams. Sie alle strahlten viel Herzlichkeit aus und ermöglichten so eine Atmosphäre des Miteinanders.

Die Ehrung für 45 Jahre Mitgliedschaft erhielten Maria Schwägerl und Gertraud Dreythaller. Letztere engagiert sich schon seit Jahrzehnten für die Missionsstation in Carmango (Bolivien), die von den Patres Otto Strauß und dem aus Weiden stammenden Erwin Reichl geleitet wird. Dreythaller informierte die Mitglieder über die Arbeit und neue Vorhaben. Als kleine Unterstützung überreichte Köstler eine Spende über 300 Euro für die Mission. Weitere Geehrte für 35 Jahre Mitgliedschaft waren Hildegard Busch, Helga Landgraf und Marianne Meiler.

Bei den Neuwahlen bestätigten die Mitglieder einstimmig Beate Köstler als Vorsitzende. Ihre Stellvertreterin ist Margareta Bindl. Schatzmeisterin: Petra Hanker. Schriftführerin: Rosi Wild. Beisitzer: Marion Neuner, Erika Steger, Michaela Schwarzmeier, Evi Rauch und Erna Möller. Revisoren: Hildegard Mulzer und Marianne Freundorfer. Geistlicher Beirat: Stadtpfarrer Gerhard Pausch. Einladung erging zur Tagesfahrt am 21. August nach Weißenregen und Neunkirchen b. hl. Blut.
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