Heitere Fotomotive sollen Wartezeiten erträglicher machen
„Begegnungen“ im Kuratorium

Stadträtin Dr. Sema Tasali-Stoll (rechts) fragte bei der Ausstellungseröffnung: "Welche ,Begegnungen' gab es in meinem Leben?" Fotoclub-Vorsitzende Zaneta Weidner (Dritte von rechts) und Dr. Franz Hermann Beckmann (hinten Mitte) sprachen ebenfalls zu den Gästen. Bild: hcz

Begegnungen gibt es ständig. In einer Arztpraxis ist ein Ort, wo sich Patienten treffen und Ärzten begegnen. Das "Kuratorium für Heimdialyse" ist seit Freitag aber ein ganz besonderer Ort der Begegnung.

Dr. Franz Hermann Beckmann eröffnete am Freitag in den Räumen des "Kuratoriums für Heimdialyse" die Foto-Ausstellung "Begegnungen" der Gruppe "Freie Fotografen". Er freute sich, dass die Räumlichkeiten durch interessante, fröhliche Bilder für seine Patienten verschönert werden und stellte den Besuchern der Vernissage das Gesundheitszentrum vor, in dem er sich zusammen mit Dr. Liubov Kulesh und Dr. Margarete Marbach hauptsächlich um Patienten kümmert, die nicht an die Dialyse sollen oder die, nach einiger Zeit an der Dialyse, eine Niere transplantiert bekommen sollen. Dr. Beckmann dankte Richard Winter, der den Kontakt zur Gruppe "Freie Fotografen" hergestellt und das Thema vorgeschlagen hatte.

Diskussion um Motive


Zaneta Weidner, die Vorsitzende der "Freien Fotografen", berichtete, dass es heftige Diskussionen unter den Fotofreunden gegeben habe, welche Bilder passend seien. Positive Gedanken sollten durch die Aufnahmen angeregt und gute Stimmung erzeugt werden. Herausgekommen seien Fotos von Menschen und Tieren, von spielenden Hunden, Kindern bei Sonnenuntergängen.

SPD-Stadträtin Dr. Sema Tasali-Stoll überbrachte die Grüße von OB Kurt Seggewiß. Sie berichtete, dass der Titel der Ausstellung sie sofort angesprochen habe. Sie habe sich die gefragt: "Welche Begegnungen gab es in meinem Leben?". In den Praxisräumen halte sie die Bilderausstellung für besonders attraktiv.

Für den Heimatring, die Dachorganisation von 71 kulturpflegenden Vereinen, stellte stellvertretender Vorsitzender Norbert Uschald fest, dass man stolz auf den "ziemlich neuen, aber sehr aktiven Mitgliedsverein" sein könne. Für Begegnungen müsse man sich Zeit nehmen, sagte Uschald. So wie der Arzt sich für seinen Patienten Zeit nehmen müsse, so nehme sich der Fotograf für sein Motiv Zeit. Nur so entstünden meisterhafte Bilder, wie die in der Ausstellung. Die Ausstellung ist bis Ende September in zwei Gebäuden des Gesundheitszentrums am Orthegelmühlbach 1 zu sehen.
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