Helle Nacht, heilige Nacht
Mitternachtsmesse bei Vollmond an der Heiligen Staude

Die Mitternachtsmesse an der Heiligen Staude war eine Premiere für Kaplan Dr. Thomas Hösl. Und ein beeindruckendes Erlebnis für mehrere Hundert Gläubige, die wieder zu der Kapelle auf dem Fischerberg pilgerten. Fackeln, Lampen oder Laternen waren fast nicht nötig: Bei lauen sieben Grad leuchtete der Vollmond. Die Familie Schieder, die sich seit vielen Jahren um das Kirchlein kümmert, hatte zudem den ganzen Platz davor mit Kerzen in hübschen Gläsern geschmückt. Eine zehnköpfige Bläserformation der Stadtkapelle unter der Leitung von Hubert Rupprecht eröffnete den Gottesdienst mit "Es ist ein Ros' entsprungen". Lektor Wolfgang Leo Bäumler las aus dem Brief des Apostels Paulus an Titus. Nach der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium erzählte Kaplan Hösl die Legende von drei "seltsamen Gestalten", die an die Krippe getreten seien: die Lebensfreude, die Zeit und die Liebe. "Wegen dieses Kindes wird die Welt nie mehr so sein wie zuvor", taten die Gestalten kund. Am Ende erklang "Stille Nacht, Heilige Nacht".

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