Höchstleistungen trotz Hürde

Die Stadt- und Marktmeisterschaft im Kegeln war ein voller Erfolg, auch wenn man heuer eine technische Hürde meistern musste. Die Teilnehmer zeigten sehr gute Leistungen. Aufhorchen ließ vor allem Christian Stöckl aus Pfreimd.

Wernberg-Köblitz. (wee) Er erzielte mit 220 Holz das beste Einzelergebnis und ist damit Stadt- und Marktmeister 2016. Der Vorsitzende des Sportkegelvereins Wernberg-Köblitz - Pfreimd konnte zur Siegerehrung der 23. offenen Stadt- und Marktmeisterschaft viele Vereine und Gruppierungen aus der Marktgemeinde Wernberg-Köblitz und der Stadt Pfreimd begrüßen. 41 Mannschaften - gesamt 164 Einzelkegler - waren in diesem Jahr der Einladung zur Meisterschaft gefolgt und zeigten teilweise sensationelle Ergebnisse.

In Höchstform


An drei Spieltagen gaben die Teilnehmer ihr Bestes. Gekegelt wurde sowohl im Einzelwettbewerb als auch im Mannschaftswettbewerb - in den Gruppen Herren, Damen, Jugend und Mixed-Mannschaft. Am Ende holte sich bei den Herren Christian Stöckl aus Pfreimd mit 220 Holz den Einzelsieg, gefolgt von Josef Beck (Pfreimd) mit 214 Holz und Alfred Braun (Wernberg-Köblitz) ebenfalls mit gesamt 214 Holz, aber ein paar Kegel weniger im Abräumen. Bei den Damen sicherte sich in der Einzelwertung Anneliese Radowsky mit 210 Holz den ersten Platz vor Andrea Ruckdäschel (205 Holz) und Anna Geßl (204 Holz) - alle drei Damen sind aus Wernberg-Köblitz. In der Jugend holte sich Andreas Lang mit 169 Holz, den Sieg vor Nick Radowsky (166) und Stefan Kehr (164), ebenfalls alles Wernberg-Köblitzer.

Auch die Teams glänzten


Auch die Mannschaftsergebnisse konnten sich sehen lassen. Bei den Herren (eine Dame pro Team war zulässig) brachte die Mannschaft "Maierhof 1", bestehend aus Günter Butz, Günther Richthammer, Martin Schanderl und Günter Froeling, mit gesamt 787 Kegel den Sieg mit nach Hause. Den zweiten Platz in der Herren-Riege sicherte sich die Mannschaft "Weiherfreund 1" (Alfred Braun, Raimund Braun, Peter Meller und Rudi Bauer) mit 751 Kegel und Dritter wurde die Mannschaft "Stockschützenverein Pfreimd 1" mit Ludwig Theierl, Josef Beck, Georg Kick und Beate Stiegler (745 Kegel).

Bei den Damen (ein Mann pro Mannschaft war erlaubt) holte sich die Mannschaft "Donnerstagsmädels" mit Hannelore Uhlig, Maria Gebhardt, Marga Kerscher und Andrea Ruckdäschel den Sieg mit 709 Holz. Auf Platz zwei folgten die "Flotten Bienen 2" (Anita Stöckl, Sieglinde Auburger, Rita Braun, Alexander Biegerl) mit 691 Holz und den dritten Platz holten sich die "Montagskegler" (Rita Babl, Pauline Bauer, Waltraud Ziereis und Dieter Babl) mit gesamt 684 Holz.

Das Mixed-Team bestand jeweils aus zwei Damen und zwei Herren. Hier sicherte sich die Mannschaft "Schützenverein Wernberg 1" (Anna Geßl, Rita Babl, Hans Geßl und Dieter Babl) mit 709 Ringen den ersten Platz. Zweiter wurden die "Weiherfreunde 3" (Anneliese Radowsky, Anneliese Fiedler, Andreas Knorr und Alfred Braun) mit 662 Holz, gefolgt von der Mannschaft FC Stammtisch 1 (Hans Schlosser, Klaus Beer, Inge Schlosser und Anneliese Radowsy), ebenfalls mit 662 Holz, aber weniger Kegel im Abräumen.

Auch die Jugend legte sehr gute Ergebnisse vor. Erster wurde hier die Mannschaft "Die Namenlosen" mit Stefan Kehr, Andreas Reis, Christian Pechtl und Nick Radowsky. Sie brachte es auf gesamt 631 Holz. Platz zwei sicherte sich die Mannschaft "Maierhof Jugend" mit Regina, Anna, Andreas und Simon Richthammer (605 Holz) und Dritter wurde die Jugendmannschaft "FF Oberköblitz 2" (Andreas Lang, Johannes Schweiger, Lino Bäumler und Johannes Manner) mit 589 Kegel.

Wernberg-Köblitz. (wee) Vermutlich hätten noch ein paar Mannschaften mehr an der Meisterschaft teilgenommen, doch am zweiten Spieltag fiel die Kegelbahn wegen eines technischen Defektes aus. Einige Spieler konnten leider den Ersatztermin nicht mehr realisieren. Manuel Kraus sprach bei dieser Gelegenheit gleich ein herzliches Dankeschön an Dieter Schweiger von der Feuerwehr Wernberg aus, der - nachdem der Anlagenbauer sich im Ausland befand - die Reparatur nach telefonischer Anweisung durchführte. "So stelle ich mir die Zusammenarbeit unter Vereinen vor, unkomplizierte Hilfe, wenn man sie braucht. Danke, Dieter!", so Manuel Kraus.

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