Höllriegl-Serenade: Tänzer lassen sich nicht unterkriegen
Wer im Regen tanzt, meistert den Sturm

Schiffbruch. Der Max-Reger-Park hatte sich pünktlich um 16 Uhr mit vielen Besuchern gefüllt - als sich auch schon die Schleusen öffneten.

Es sollte ihnen einfach nicht gegönnt sein. Selbst strahlende Gesichter der Tänzerinnen und Tänzer der Tanzschule Höllriegl konnten den Regenschauer nicht abwenden. Nach der Eröffnungsshow musste die Sommerserenade kurzerhand in die Tanzschule Höllriegl verlegt werden.

Zahlreiche Zuschauer folgten der Einladung von Claudia Höllriegl, so dass das Studio in kurzer Zeit bis auf die hintersten Reihen voll war. Nach über einem Jahr hartem Training, viel Schweiß und Muskelkater war der große Tag gekommen: ein Höhepunkt für das gesamte Team um Tanzlehrerin Claudia Höllriegl und ebenfalls ein Highlight der Serenaden-Reihe. Zwölf Shows, davon neun neue Einstudierungen, präsentierten die Tänzer den Zuschauern. Eröffnet hat in diesem Jahr eine große Gesamtshow, bei der aus jeder der darauf folgenden Acts, Paare und kleine Gruppen mitwirkten.

Das weckte die Lust und Neugierde auf den Nachmittag. Es folgte die Mini-Latein-Formation und zeigte einen kleinen Auszug der lateinamerikanischen Tänze. Zu den Klängen von "Die Schöne und das Biest" zog das Solopaar Alexandra Karl und Michael Schneck die begeisterte Menge in ihren Bann.

Die Kinder der Hammerwegschule Weiden folgten mit einem flotten Hip-Hop, gelernt im Wahlunterricht. Zum letzten Mal begrüßte Höllriegl die Standardformation. Die sechs Paare feierten mit dem ABBA-Medley ihren letzten Auftritt, bevor sie ab November mit ihrer neuen Show auftreten werden. Neu in diesem Jahr: die "West Coast Swing Formation". Sieben Paare legten eine flotte und moderne Interpretation dieser Swing-Richtung aufs Parkett. Ebenfalls neu: die Rock'n'Roll-Formation. Drei Paare zeigten eine waghalsige Show zu den Blues Brothers. Auch das Solo-Rock'n'Roll-Paar Kerstin Kraus und Matthias Bergler glänzte mit einem neuen Stück.

Unter dem Titel "Contraste" zeigten acht Paare ihre neue Latein-A-Formation und in dieser die kontrastreichen lateinamerikanischen Tänze. Wohingegen die Jugendlichen der Hip-Hop-Gruppe, unter der Leitung von Emilie Höllriegl, auf eine A-cappella-Version von Bruno Mars ihr Bestes gaben. Über Zuwachs durften sich auch in diesem Jahr die Damen der Steppgruppe freuen. Sie zeigten dem Publikum ihre Shows zu "Lord oft the Dance" und Ed Sheeran. Diese Darbietungen waren nicht nur etwas fürs Auge, auch für die Ohren der Zuschauer war dies ein Fest.

Claudia Höllriegl dankte Sigrid Schneider für die Organisation der Serenade, den Tänzern, ihrer Tochter Emilie, die durch den Nachmittag führte und Jerome Vezard für die Technik. Großer Dank galt dem Publikum für das Durchhaltevermögen und den spontanen Umzug.
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