Hubertus Ullersricht muss Mitgliedsbeiträge erhöhen
Zielen und Zahlen

Bei der Hauptversammlung von Hubertus Ullersricht gratulierte nicht nur Schützenmeister Markus Biebl (Zweiter von rechts) einem ganz besonders: Hans Hiermaier (vorne, Dritter von rechts) erhielt eine Auszeichnung für 50 Jahre Mitgliedschaft. Bild: R. Kreuzer

Diesmal drehte sich viel um Zahlen bei den Ullersrichter Hubertusschützen. So müssen die Mitglieder künftig mehr Beitrag zahlen. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Sportler. Und: Einer der Schützen durfte eine besondere Zahl feiern.

Ullersricht. Der Bayerische Schützentag wird der Erhöhung vermutlich zustimmen. Um 1,70 Euro wird der Beitrag pro Mitglied und Jahr steigen, den die Vereine abführen müssen. Das Ganze setzt sich zusammen aus 50 Cent für den Deutschen Schützenbund, 86 Cent für den bayerischen Schützenbund, 14 Cent für den Bezirk und 20 Cent für die Gaue. Die Folge: Auch Hubertus Ullersricht hebt seine Beiträge an.

Beiträge steigen


Sportleiter Wolfgang Weiß, zugleich auch zweiter Schützenmeister im Oberpfälzer Nordgau, erläuterte in der Hauptversammlung von Hubertus diese Hintergründe. Schützenmeister Markus Biebl legte den Anwesenden eine Erhöhung nahe, zumal die Beiträge schon seit Jahren nicht mehr gestiegen seien. Die Anwesenden folgten dem einstimmig. Erwachsene zahlen künftig aufgerundet 30 Euro (bislang: 25 Euro), die Jugendlichen statt 16 nun 17 Euro im Jahr.

Eine außergewöhnliche Ehrung erfuhr bei der Versammlung Hans Hiermaier. Biebl und der Schützenmeister des Oberpfälzer Nordgaus, Harald Frischholz, überreichten ihm die Urkunde für 50 Jahre Treue zum Verein sowie die Ehrenurkunde des Deutschen Schützenbundes und des Bayerischen Schützenbundes. "Du warst damals vor 50 Jahren der jüngste Schütze in unserem Verein und der erste, der auch den Schützenkönig stellte", sagte Biebl.

Ehrungen für 40 Jahre erhielten Thomas Tröger, Erhard Härtl und Thomas Lugert. 10 Jahre: Julia und Daniel Biebl. Die Urkunde "In Anerkennung des BSSB" erhielt Manuela Gicklhorn. Die kleine Verdienstnadel des Bezirks ging an Franz Gicklhorn, Hans-Michael Schmidt, Wilfried Kellermann und Steffi Gicklhorn. In seinem Rückblick sprach Biebl von einem ereignisreichen und positiven Vereinsjahr. 14 neue Mitglieder, davon 2 Jugendliche, sind zum Verein gestoßen. Derzeit stehen 86 Namen im Mitgliedsbuch (wobei ein Mitglied wegen ausstehender Beiträge ausgeschlossen wurde). "Durch den Zuwachs sind auch die Schießabende jeden Freitag sehr gut besucht." Aber auch die Geselligkeit sei nicht zu kurz gekommen.

Weiß lobte die Luftpistolenschützen, die in der Gauliga den ersten Platz belegten. Weitere vier Mannschaften zählte er auf, die in den Rundenschießen starteten, auch eine Jugend, und zwei Teams in der Klasse Auflage gehen an den Schießstand. Gute Ergebnisse erzielten die Aktiven beim Gauschießen, dem Sparkassenpokal und der Stadtmeisterschaft. Jugendleiter war bislang Alexander Pavlincev. Er trat nicht mehr an, seine Nachfolgerin wurde Julia Biebl.

Kein Generalverdacht


Grußworte im Namen des OB überbrachte Stadträtin Gabriele Laurich. Sie freue sich, dass die Jugend wieder voll mitmischt. Alois Lukas dankte namens der CSU-Fraktion für die geleistete Arbeit. Herbert Tischler vom Stadtverband sagte, bei Verbrechen, bei denen Schusswaffen zum Einsatz kommen, dürften Schützen nicht einem Generalverdacht ausgesetzt werden. Für den Stadtjugendring überbrachte Silvia Heckl die Grüße.
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