Ideen-Wettbewerb für Umgestaltung des Josef-Witt-Platzes
Über sieben Straßen

Schneller als erwartet soll der Bau- und Planungsausschuss den städtebaulichen Ideenwettbewerb für den Bereich "um den Josef-Witt-Platz" auf den Weg bringen. Erst vor wenigen Wochen hatte OB Kurt Seggewiß die Notwendigkeit der Neugestaltung öffentlich angesprochen. Nun werden die Stadträte am 13. Juli die Weichen stellen. Das Bau- und Planungsdezernat rechnet mit Kosten bis zu 70 000 Euro. Ergebnisse sollen in zehn Monaten vorliegen.

Mit der Verwirklichung des Wittgarten-Durchstichs wird der Josef-Witt-Platz in seiner Bedeutung und Funktion wesentlich erweitert. Während derzeit Schiller- und Bahnhofstraße für den Autoverkehr als Nord-Süd-Achse den öffentlichen Raum prägen, endet die Max-Reger-Straße als Fußgängerzone abrupt mit einer Aufweitung. Künftig werden mit dem Wittgarten-Durchstich vermehrt Fußgänger und Radfahrerdie Nord-Süd-Achse kreuzen. Gerade diese verstärkte "Quer-Nutzung" stellt neue Anforderungen an den Josef-Witt-Platz.

Mit insgesamt sieben Zuwegungen stellt der Josef-Witt-Platz dann einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt in der Innenstadt dar. Für diese herausragende Aufgabe verlangt er eine entsprechende Gestaltung bzw. städtebauliche Antwort. Dabei werden, so erläutert das Bau- und Planungsdezernat, allein durch die neue Erreichbarkeit auch die unmittelbar betroffenen Anwesen und Grundstücke nordwestlich und südöstlich des Josef-Witt-Platzes in eine "völlig neue Lagegunst" gebracht. "Neue Verwertung- Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeiten sind an dieser herausragenden Stelle natürlich mit besonderer Sensibilität zu beleuchten."

Diese Aufgabe kann die Oberpfalzregierung mit Städtebaufördermitteln unterstütuen. Gelder für den Wettbewerb sind im Topf Stadtumbau West vorhanden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.