Im Hochmoor, Bergwerk und der Gnadenkapelle
Pilgerfahrt nach Maria Kulm

Pater Milan Kucera (Mitte) zeigte der Pilgergruppe unter Leitung von Herbert Baumann (links daneben) die alte Propstei. Bild: Dobmeier

Weid en. (rdo) Die Pilgerfahrt führte 26 "Freunde von Maria Kulm" zunächst in den Kaiserwald. Trotz kühlem Wetter wanderte die Gruppe rund um die sogenannte Taiga, das Birkfilz an der "Glatze", 832 Meter hoch gelegen. Dabei informierte Reiseleiter Herbert Baumann über besondere Pflanzenarten.

Am frühen Nachmittag ging es nach Schönfeld zum Besucherbergwerk "Wilhelmsstollen". Bilder und Dokumente informierten über die Nutzung als Straflager "Krasno", in dem politische Gefangene und Glaubensverfolgte während des CSSR-Regimes unter menschenverachtenden Bedingungen bis 1990 Blei, Zinn und Uran abbauen mussten. Jährlich gab es dort zehn Todesfälle zu beklagen.

Herzlich empfangen wurden die Pilger im Pfarrhaus von Maria Kulm: Pater Milan Kucera und Bürgermeister Miroslav Hruza mit Ehefrau Brigitte luden die Gäste zu Kaffee und Kuchen ein. Pater Kucera zeigte die bereits fertiggestellten Räume in der alten Propstei.

Dort übergab die Gruppe auch eine Spende für die anstehenden weiteren Erneuerungen. Berührt waren Pilger und Vorbeter bei der feierlichen Maiandacht in der Gnadenkapelle, in der sie wieder einmal die besondere Atmosphäre in Maria Kulm erlebten.
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