Im Sinne des Gründervaters handeln
Zuwachs für Neunkirchener Kolpingfamilie

Orange-schwarz sind Modefarben in Neunkirchen: Die Kolping-Fahne halten (von links) die Vorsitzenden Roland Hoffmann und Beate Neumann, Hannah Suttner, Marianne Braun, Lara und Emma Suttner sowie Präses Armin J. Spießl hoch. Bild: R. Kreuzer

Die Kolpingfamilie Neunkirchen baut auf treue Mitglieder wie Marianne Braun. Um die Zukunft muss ihr auch sonst nicht bange sein. Jetzt hat sie wieder Zuwachs bekommen.

Neunkirchen. Mit Emma, Lara und Hannah Suttner sowie Philipp Bauer stießen vier junge neue Mitglieder zur Kolpingfamilie. Bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim nahm Vorsitzender Roland Hoffmann die Jugendlichen mit der Zusage "Treu Kolping" auf. Für 25-jährige Treue zur Gemeinschaft überreichte der Vorsitzende an Marianne Braun Urkunde und Blumen sowie einen Gutschein für einen Kurzausflug in ein Kolpinghotel.

Umfassend berichtete Hoffmann von den Veranstaltungen, die monatlich wechselten. "Die Arbeit das ganze Jahr hindurch erforderte viel Vorbereitungszeit, insgesamt waren fünf Vorstandssitzungen notwendig", sagte er. Eine Abordnung hatte sich an den Versammlungen auf Bezirks- und Diözesanebene beteiligt. Gut besucht waren der Kolpinggedenk- und Weltgebetstag sowie die Besinnung in Trippach, kurzweilig die geselligen Veranstaltungen, interessant die Ausflüge, abwechslungsreich die Programme um Johannisfeuer, Altkleidersammlung und Sommerfest. Höhepunkt sei die Teilnahme am Großen Kolpingtag in Köln gewesen.

Hilfe durch Spenden


Beate Neumann betreute die Jugend, beschäftigte sich mit den Kindern bei Bastelaktionen, Kartoffelfeuer, Nachtwanderung und "Die kleinen Wikinger", Hilfe fand sie bei Thomas Andonie. Im Kassenbericht, der mit einem Plus abschloss, nannte Kassier Willi Fuchs auch die Spenden, mit denen die Gruppe die Pfarrei, die Flüchtlingsbetreuung, das indische Patenkind und den Kindergarten (mit der Anschaffung einer Nestschaukel) unterstützten.

Präses Armin J. Spießl erinnerte an die aktuelle Flüchtlingsaktion, indem er Kolping zitierte: "Wo das Christentum ist, soll es sich am Unglücklichsten zuerst erweisen." Er verwies auf das "Jahr der Barmherzigkeit", welches der Papst ausgerufen hatte. "Das Wort Kolpings soll uns auch in der heutigen Zeit Richtschnur für unser Denken und Handeln sein. Lassen wir die vielfältige Not und das Elend an uns herankommen und handeln wir im Sinne des Gründervaters." Die nächste Veranstaltung ist am 30. Januar: eine Nachtwanderung zum Scheidlerhof.
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