Immer größere Ferne
Volkstrauertag am Ehrenmal im Friedhof

Amtierender Bürgermeister Franz Grabinger (am Pult) hob bei seiner Ansprache am Unterauerbacher Ehrenmal die Bedeutung und den Wert des Volkstrauertags hervor. Bild: ga

"Menschen leben fort in der Erinnerung." Mit diesen Worten begann Zweiter Bürgermeister Franz Grabinger seine Ansprache zum Volkstrauertag beim Ehrenmal im Unterauerbacher Friedhof. Für die jüngere Generation rücke dieser Gedenktag über 70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges in immer größere Ferne. Gerade deshalb sei es wichtig, sich an die Menschen zu erinnern, die im Krieg und durch Gewaltherrschaft gestorben sind. Früher, im Krieg, wie auch bei Terror oder Auslandseinsätzen auch in heutiger Zeit. "Wir trauern doppelt: Wir trauern um die Toten, und wir trauern darum, dass Menschen ihnen dies angetan haben", mahnte Grabinger.

Die Soldaten- und Kriegerkameradschaft (SKK) Auerbachtal hatte die Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Unterauerbach organisiert und ausgerichtet. Vorausgegangen war der Gedenkfeier - begleitet von der Blaskapelle Auerbachtal - ein Kirchenzug zur Pfarrkirche St. Nikolaus. Neben der SKK beteiligten sich daran die Feuerwehren aus Unterauerbach und Mitter-/Oberauerbach und zahlreiche Pfarrangehörige. Einem Rosenkranz für Verstorbene, Gefallene und Vermisste folgte ein Gottesdienst, zelebriert von Pater Binu.

Zu den Klängen des Trauermarsches zog man zum Ehrenmal am Unterauerbacher Friedhof. Zusammen mit SKK-Vorsitzendem Georg Fischer legte amtierender Bürgermeister Franz Grabinger am Ende der würdigen Feier einen Kranz nieder, bevor das "Lied vom Kameraden" und Böllerschüsse die Veranstaltung beendeten.
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