Immo-Scha-Bau startet Millionen-Projekt in der Hochstraße
„Neue Nachbarn“ in Keckstraße

Die Ansicht des Millionenprojektes in der Brenner-Schäffer-Straße. Die zurückgesetzten Geschosse ermöglichen Dachterrassen. Die Loggien sind versetzt. Links die Einfahrt zur dreigeschossigen Tiefgarage. Für die 26 Wohnungen sowie die Gewerbeeinheit im Erdgeschoss entstehen 68 Stellplätze,
 
Die Fassade öffnet sich über zwei Geschosse hinweg zur Hochstraße und ermöglicht so aus dem Innenhof den Blick hinaus in die Waldnaabauen und hinauf zum Fischerberg. Entwurf: Architekt Stefan Kunnert

Der Abbruch der einstigen Schreinerei Kellner ist erledigt. Nun geht es weiter in die Tiefe. Denn hier an der Ecke Keck- und Hochstraße entsteht das Projekt "Neue Nachbarn", das mit 26 großen Wohnungen und einer Reihe von architektonischen Features aufwartet. So ist die Tiefgarage sogar dreigeschossig - als erste ihrer Art in Weiden.

Die Immo-Scha-Bau investiert nicht auf der grünen Wiese, sondern mitten im Herz der Stadt Weiden. Architekt Stefan Kunnert spricht von eine "urbanen Nachverdichtung", und diese macht erst die Stadt Weiden möglich, die an den Bauherrn nicht nur eine kleine Fläche verkaufte und die zunächst angesiedelten Abfall-Container verlagerte. Mit hohem Aufwand (auch zeitlich) änderte die Stadt den uralten Bebauungsplan, passte ihn an die Erfordernisse der Zeit an. Nun ist es möglich, dass sich der abgestufte Baukörper auf dem 1450 Quadratmeter großen Grundstück von der Brenner-Schäffer- über die Hoch- bis in die Keckstraße spannt.

Absolute Rechtssicherheit


"Die Lage zwischen Bahnhof, Zentralem Omnibusbahnhof und Altstadt ist sehr gut", betont Kunnert, der die neue Bebauung mit Stadtplanung und Baudezernent Hansjörg Bohm entwickelte. Die Immo-Scha-Bau, die zur Unternehmensgruppe Scharnagl zählt, erwarb schon 2014 die Flächen. "Wir hatten schon davor städtebauliche Gespräche geführt." Obwohl das Bebauungsplanverfahren mustergültig verlief, nahm es fast zwei Jahre in Anspruch. "Jetzt haben wir absolute Rechtssicherheit. Dafür haben wir gern etwas gewartet."

Auch in Abstimmung mit den Nachbarn soll das Eck-Hochhaus "eine Initialzündung für die höherwertige Nutzung des gesamten Quartiers bis vor zur Bahnhofstraße bilden", wünschen sich Architekt Stefan Kunnet sowie Harald Schaller, der für die Immo-Scha-Bau das Projekt betreut. So könne etwa eine unterirdische Parkierungsanlage auf dem Nachbargrundstück an die dreigeschossige Tiefgarage anbinden.

In der Entwurfsidee seien zwei Gebäude in der Keckstraße sowie - abgestuft - in der Brenner-Schäffer-Straße vorgesehen, die damit wieder die städtebaulichen Raumkanten definieren. Ein Querbau in der Hochstraße, allerdings nur im Erdgeschoss sowie im dritten, vierten und fünften Obergeschoss, verbindet die beiden Häuser. Die Fassade des Zwischenbaus öffnet sich im ersten und zweiten Obergeschoss, so dass Licht und Luft in den Innenhof der Wohnanlage fluten können und sich der Blick über das Hotel Admira hinaus in Waldnaabaue und zum Fischerberg öffnet.

Gewerbe und Wohnungen


Das Erdgeschoss, das sich über das gesamte Grundstück erstreckt, bildet eine 712 Quadratmeter große Gewerbeeinheit. Die zwischen 75, 90 und 110 Quadratmeter messenden Maisonette-Wohnungen im dritten und vierten Obergeschoss verbindet jeweils eine innenliegende Treppe. Die oberste Etage teilen sich zwei Penthouse-Wohnungen, die 154 bzw. 216 Quadratmeter groß sind.

Laubengänge erschließen die insgesamt 26 Wohnungen, die sich barrierefrei von der Tiefgarage aus erreichen lassen. Dachterrassen und versetzte Loggien sorgen für hohen Wohnwert. "Die hohe architektonische Qualität und die hochwertige Bauausführung unterscheiden uns sehr deutlich von klassischen Bauträgerprojekten", unterstreicht Harald Schaller. "An dieser prominenten Stelle in Weiden baut man nur einmal."
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