Interview mit Ina Schütz, Miss-Wahl-Gewinnerin von 2011
Schön für Weiden

Miss Weiden 2011: Ina Schütz - aus Weiden.
 
Miss Weiden 2010: Juliane Albrecht aus Nürnberg. Bilder: Kunz (5)

Heute ist sie "First Lady" von Schirmitz. Auf ihren Erfolg von vor fünf Jahren wird sie aber immer noch oft angesprochen: Ina Schütz war 2011 Miss Weiden - eine ganz besondere.

Wer ist die Schönste in der ganzen Stadt? Am Dienstag, 16. August, kürt die Jury auf dem Volks- und Schützenfest erneut eine "Miss Weiden". Nur einmal fiel die Konkurrenz in den vergangenen Jahren aus: 2012 - wegen der Querelen um den alten Festplatz. Bewerbungen für 2016 sind ab sofort möglich. Ob sich Schönheiten aus der Max-Reger-Stadt selbst wieder so rar machen wie in den Vorjahren? Die damalige Max-Reger-Städterin Ina Schütz (27) hat's einst gewagt - und gewonnen. Heute ist sie die Lebensgefährtin des Schirmitzer Bürgermeisters Ernst Lenk.

Wissen Sie, dass Sie eine ganz besondere Miss Weiden waren?

Ina Schütz: Ja, das habe ich schon mitbekommen: Als einzige Miss Weiden in den letzten Jahren stammte ich tatsächlich aus Weiden. Andere kamen zum Beispiel aus Nürnberg. Oder aus Regensburg.

Woran liegt's? Gibt es in Weiden zu wenige hübsche Mädels?

Sicher nicht. Die meisten trauen sich aber wohl einfach nicht, bei einer Miss-Wahl mitzumachen. Vielleicht haben sie Angst, sich zu blamieren. Oder sie wollen nicht vor heimischem Publikum auftreten.

Warum haben Sie sich getraut?

Gute Frage. Als ich das Plakat gesehen habe, fand ich das ganz interessant. Es hat mich gereizt, da mitzumachen. Natürlich hatte ich dann den Ehrgeiz zu gewinnen. Und: Ziel erreicht!

Gleich bei Ihrer ersten Schönheitskonkurrenz?

Nein. Ich hatte im Jahr zuvor schon teilgenommen. Da kam ich auf den zweiten Platz. Das hat mich motiviert, es nochmals zu versuchen. Und es hat ja geklappt.

Hatten Sie Skrupel, im Bierzelt über den Laufsteg zu gehen? Oder war das natürlich für Sie?

Natürlich ist das nicht. Das erste Mal hatte ich schon Skrupel. Sie müssen sich ja im Bikini präsentieren, wissen noch nicht, wie Sie sich richtig bewegen. Man neigt zunächst dazu, zu schnell zu laufen. Beim zweiten Mal fällt alles leichter.

Wie ging es weiter? Durch den Sieg haben Sie sich für die Miss-Bayern-Wahl qualifiziert.

Ja, aber das war Wahnsinn. 30 Mädels, irre. Das lief von früh bis abends, war total anstrengend. Für mich war dort Endstation. Und das war's dann auch mit den Konkurrenzen bei der "Miss Germany Corporation".

Aber nicht mit dem Laufsteg.

2013 wurde ich "Miss Tracht", das war ganz schön. Verbunden damit war ein Fotoshooting für ein Trachtenhaus. In Amberg wurde ich noch "Miss Schwarzkopf".

Obwohl Sie dafür die falsche Haarfarbe haben?

(lacht) Bei dem Titel dachten viele ans Shampoo. Tatsächlich war es aber das Autohaus Schwarzkopf, das den Wettbewerb veranstaltete. Danach durfte ich übrigens bei einem Cover-Shooting fürs "Leo"-Magazin mitmachen.

Inzwischen haben Sie mit den Schönheitskonkurrenzen und dem Modeln abgeschlossen?

Ja, aus diesem Alter bin ich raus. Es gibt Wichtigeres. Die Familie, die Arbeit, das Studium in Betriebswirtschaft.

Und jetzt ist "Miss Weiden" ja die "First Lady" von Schirmitz.

(lacht) Ja, mein Mann meint, ich müsste mich jetzt in "Miss Schirmitz" umbenennen, nachdem ich dorthin gezogen bin.

Was würden Sie den Bewerberinnen raten, die am 16. August Miss Weiden werden wollen?

Die Bewerberinnen sollen auf jeden Fall eine tolle Ausstrahlung mitbringen, das ist für mich das Wichtigste, und eine gute Körperhaltung. Der Körperbau ist nicht so relevant, die Mädels sollen sich einfach trauen. Als Miss präsentiert man vor allem sein Gesicht. Dabei ist es egal, ob jemand groß, klein, dick oder dünn ist.

Kinderlos, ledig, deutsch


Die "Miss Germany Corporation" sucht am 16. August in Weiden "nicht ein Topmodel, sondern eine Miss". Der Unterschied? "Ein Model präsentiert die Kleidung eines Designers, spielt als Person keine Rolle und soll nicht vom Produkt ablenken", heißt es in der Pressemitteilung. Eine Miss dagegen "präsentiert sich mit all ihrem Charme und Ausstrahlung selbst". Auch die amtierende Miss Germany ist kein klassisches Model: Lena Bröder, 26 Jahre, aus Nordrhein-Westfalen ist Lehrerin für Hauswirtschaft und katholische Religionslehre.

Die Konkurrenz findet in drei Durchgängen statt:

  1. Präsentation in Abendmode mit einem Kurzinterview mit Moderatorin Doris Melchner
  2. Bademode
  3. Siegerehrung

Miss Weiden qualifiziert sich zur Miss-Bayern-Wahl. Diese Siegerin wiederum tritt bei der Miss-Germany- Wahl im Europa-Park in Rust an.

Folgende Bedingungen müssen die Bewerberinnen erfüllen:

  • Deutsche Staatsangehörigkeit, ledig, kinderlos
  • Keine Oben-ohne- oder Nacktaufnahmen
  • Alter 16 bis 28 Jahre

Auf Miss Weiden warten zahlreiche Preise: unter anderem ein Mini für ein Wochenende, eine Handyuhr, eine Powerbank, Bleaching und Karten für den Europa-Park in Rust.
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