Jahresabschluss der Wasserwacht-Ortsgruppe
Auch in ruhiger Zeit hellwach

Sie stehen für sicheres Badevergnügen - und noch viel mehr: Nun zog die Wasserwacht ihre Jahresbilanz. Mit dabei Wasserwacht-Ortsgruppenleiter Thomas Hammer (rechts) die Pokalsieger, Geehrten, die Fleißigsten im Dienst und Ehrengäste. Bild: hcz

Manchmal kann es auch eine Nachricht sein, wenn wenig passiert ist. Im Fall der Wasserwacht ist es sogar eine sehr gute Nachricht, dass die Helfer wenige Einsätze absolvieren mussten. Gleichzeitig zeigte ihr Jahresabschluss, wie wertvoll ihr Engagement dennoch war.

Auf ein "ruhiges Einsatzjahr" blickte Wasserwacht-Ortsgruppenleiter beim Jahresabschluss im Pfarrheim St. Marien zurück. Tauch- und große Rettungseinsätze waren den Aktiven heuer erspart geblieben. Geleistet haben sie aber trotzdem eine Menge. Im Schätzlerbad und in der Thermenwelt unterstützten die Rettungsschwimmer die Bademeister fast 1200 Stunden. Dazu kamen 149 Dienststunden an der Außenstelle Gaisweiher. 81 Mal mussten sie Erste Hilfe leisten, wobei das Gros zu behandelnde Insektenstiche, Schürf- und Schnittwunden waren, berichtete Hammer.

Diensthütte sanieren


Als Fleißigste zeichnete er Alois Lukas jun. (203 Stunden), Florian Lang (194 Stunden) und Katharina Götz (130 Stunden) aus. Die Beteiligung am Kinderbürgerfest mit einem Motorboot sei bei den Kleinen wie immer sehr gut angekommen. Technischer Leiter Benjamin Hahn legte stolz dar, wie viele "Seepferdchen"-, Schwimm- und Rettungsschwimmabzeichen heuer geprüft worden waren. Mitglieder hätten sich im Sanitätswesen, im Digitalfunk, als Ausbilder und als Motorbootführer schulen lassen. Auch beim Aktionstag in der Thermenwelt und bei der Beach-Party im Schätzlerbad seien die Rettungsschwimmer zur Absicherung vor Ort gewesen. Im kommenden Jahr müsse die Diensthütte im "Schätzler" saniert werden. Die ständigen Ausbildungen würden fortgeführt, ist Hahns Plan für 2016.

Jugendwart Christian Glaser berichtete unter anderem von der Teilnahme am Jugendschwimmwettbewerb, vom Winterschwimmen im Februar in Nittenau oder von einem Zeltlager bei Vohenstrauß. Florian Lang und Rebecca Leckert hatten im August "Gast"-Dienst an einem drei Kilometer langen Küstenabschnitt an der Ostsee und zeigten Bilder von diesem Erlebnis.

Bei einem ortsgruppeninternen Leistungswettbewerb, den Rebecca Leckert, Elisabeth Stenzel und Jonas Hammer organisierten, gewannen Maria Leckert, Leopold Wagner und Jessica Eiler bei den unter Elfjährigen. In der Gruppe der Älteren siegte Florian Lang vor Katharina Götz und Johanna Stenzel. Schwimmvereinvorsitzender Reinhard Meier bezeichnete es als bedenklich, dass 50 Prozent der Zehnjährigen im Deutschland noch nicht richtig schwimmen können, weshalb die drei Schwimmkurse der Wasserwacht ein wertvoller Beitrag seien. Meier dankte für den ehrenamtlichen Wachdienst am Weiher im Schätzlerbad, da ansonsten das Angebot nicht finanzierbar wäre.

BRK-Kreisgeschäftsführer Franz Rath lobte die "beeindruckenden Zahlen". Musikalisch begleiteten Theresa Wittmann und Johanna Pfleger den Abend.
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