Jungtier muss in Vogelpflegestation
Bergung nach Erstflug

Die Störch im Horst in Weiden im Juni 2016. (Foto: ggö)

Die Reise begann auf dem Neuen Rathaus und endete in Regenstauf: Der Premierenflug eines der drei Weidener Jungstörche verlief am Dienstag unglücklich. Der Vogel verließ zum ersten Mal den Horst, kam aber nicht weit. Bei der "Villa" schaffte er es nicht mehr, zum Rückflug abzuheben. Feuerwehr und Umweltamt mussten ihn bergen. Er kam, augenscheinlich unverletzt, in die Vogelpflegestation des LBV in Regenstauf, wo er untersucht und aufgepäppelt werden soll. Läuft alles optimal, kann der Storch später bei Regenstauf oder in der Gegend um Weiden wieder ausgewildert werden.

"Offenbar hatte er nicht genug Kraft" und habe "sich überschätzt". "Das kommt bei Halbstarken immer wieder vor", sagt Horstbetreuerin Helga Bradatsch, nachdem das Amt sie über das kleine Drama informiert hat. Das Abheben bedeute eine arge Kraftanstrengung. Hinzu komme die kühlere Witterung und damit fehlende Thermik. Der verhinderte Flieger ist der Zweitgeschlüpfte. Der ältere segelt bereits seit Sonntag. Unfallfrei. Der jüngste wartet noch im Horst.
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