KAB blickt auf bunten Veranstaltungsreigen zurück
Von Fairtrade bis zum Rentenmodell

Die Instrumentalgruppe St. Johannes sorgte beim Jahresabschluss des KAB-Kreisverbands für Musik. Auch zur Freude der Vorstandschaft und von Präses Armin J. Spießl (links). Bild: R. Kreuzer

(kzr) Mit einer Bilderschau von Alfons Ernstberger von den verschiedensten Veranstaltungen und Musik der Instrumentalgruppe St. Johannes verlief der Jahresabschluss des KAB-Kreisverbandes recht unterhaltsam. Vorsitzender Hermann Stadler zeigte in seinem Rückblick auf, dass der Kreisverband fast jeden Monat zu einer Veranstaltung eingeladen hatte. Den Auftakt bildete der Kettelertag in St. Josef. Ein Highlight waren die Sozialtage, die sich eine Woche lang mit dem Thema "Gut wirtschaften" befassten. Die KAB hat außerdem einen Antrag eingereicht, dass Weiden als "Fairtrade Town" beworben werden sollte. Wenn der Stadtrat das befürwortet, wird die KAB einen Lenkungsausschuss stellen, um weiter mitzuarbeiten.

"Natürlich ist es schwierig, immer wieder Menschen für die Arbeit in der KAB zu finden", räumte Stadler ein. "Aber gerade in der heutigen Zeit ist die KAB wichtig. Die Programme der vergangenen Jahre wurden immer gut angenommen." 489 Mitglieder zählt der Kreisverband aktuell. Zum Programm gehören neben gesellschaftspolitischer Bildung vielfältige Freizeit- und Erholungsangebote. "Wir setzten uns ein für das KAB-Rentenmodell, für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags, für ein Grundeinkommen und die Humanisierung der Arbeitswelt", sagte Kreisvorsitzender Hermann Stadler.

Tolle Flüchtlingsarbeit


Präses Armin J. Spießl erklärte zum Thema Flüchtlinge: "Im Bereich Mut und Menschlichkeit ist Deutschland derzeit ein Vorbild für den Rest der Welt." Als Christen müssten wir eine eindeutige, unmissverständliche Botschaft aussenden und aufpassen, damit sich nicht langsam eine negative Stimmung breit mache. "Wir müssen die frohe Botschaft bewusstmachen, denn sie ist eine Flüchtlingsgeschichte par excellence."

Pfarrer Spießl erinnerte an eine Stelle des Evangeliums, in der Jesus sagt: "Gebt ihnen zu essen." "Aber, Herr, wie sollen wir das schaffen?", hieß es da. Doch sie schafften es. "Die tausenden ehrenamtlichen Helfer und die vielen kirchlichen und caritativen Initiativen machen mir Mut, dass wir das schaffen." Das Wort Jesus müsse auch Richtschnur für das neue Jahr sein.
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