Kältefrei

Hitzefrei kommt öfter vor, kältefrei sehr selten. An der Gerhardingerschule war es am Montag für knapp 90 Schüler so weit.

Der Auslöser, laut Rektorin Anna Kellner: Bei Handwerkerarbeiten im Keller war am Freitag offenbar ein Kabel beschädigt worden. Die Heizung fiel aus. Der Defekt blieb übers Wochenende unbemerkt. Bis Montagmorgen kühlte das Schulhaus auf 14 Grad runter. "Zu kalt, um lange stillzusitzen", sagt Anna Kellner. In Absprache mit dem Staatlichen Schulamt schickte sie deshalb nach der großen Pause gegen 10 Uhr knapp 90 Schüler heim. "Alle die Kinder, deren Eltern wir erreicht hatten und die zu Hause versorgt waren." Die restlichen 70 - Buben und Mädchen aus den Ganztagsklassen und einzelne Schüler, bei denen niemand zu Hause war - blieben zumindest bis zum Mittagessen. Etwa 20 sogar, betreut von zwei Lehrern, bis zum offiziellen Schulschluss um 16 Uhr, weil ihre Eltern nicht erreichbar waren.

Bewegungsübungen


Die Heizung wurde laut Norbert Schmieglitz, Pressesprecher der Stadt, gleich am Montagmorgen repariert, so dass um 10.15 Uhr in manchen Räumen schon wieder 18 Grad herrschten. "Zum Sitzen noch etwas kühl", meint die Rektorin. "Aber die Kinder durften ihre Jacken anbehalten, und die Lehrer haben viele Bewegungsübungen mit ihnen gemacht." Klagen von den Kindern gab es nicht. "Die fanden's eher aufregend." "Die Stadt trifft kein Verschulden", betont Schulamtsdirektorin Christine Söllner.
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