Karambolage mit 1,5 Promille
31-Jähriger erst die Vorfahrt, dann den Führerschein genommen

Eigentlich hatte sie Vorfahrt. An dem Unfall, in den die 31-Jährige am Freitagabend verwickelt war, trug sie keine Schuld. Dennoch kommt sie die Karambolage jetzt teuer zu stehen. Denn wie die Polizei bemerkte, hatte die Frau aus dem Landkreis Neustadt/WN viel zu tief ins Glas geschaut.

Verursacht hatte die Karambolage laut Polizeibericht ein 39-Jähriger aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Gegen 21.10 Uhr steuerte er seinen Hyundai von der Fliederstraße kommend in die Kreuzung mit der Mooslohstraße. Dabei übersah er den bevorrechtigten Opel, mit dem die 31-Jährige stadteinwärts unterwegs war. Obwohl die Hausfrau nicht mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr und eine Vollbremsung hinlegte, habe sie den Zusammenstoß nicht verhindern können, informieren die Gesetzeshüter. Die Fahrer blieben unverletzt. Die schwangere Beifahrerin im Opel klagte allerdings über leichte Schmerzen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 10 000 Euro. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten der Polizeiinspektion eine Alkoholfahne bei der Opel-Fahrerin. Der Atemtest bestätigte den Verdacht: 1, 5 Promille. Die Frau musste eine Blutprobe und den Führerschein abgeben.
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