"Karfunkel"-Figurentheater zeigt Stück über Naturschutz
Lieber Biber

Wer könnte denn dem Biber Justin Böses wollen? Der schießwütige Landbesitzer Röbel durchaus. Bild: Kunz

Die Natur richtet alles selber. Da braucht es keinen schießwütigen Landbesitzer Röbel, der Bibern nachstellt. "Der rettende Damm" hieß die Geschichte, mit der das "Karfunkel"-Figurentheater eine Episode aus der ZDF-Fernsehserie "Löwenzahn" auf die Kinderbühne der Max-Reger-Halle brachte. Damit informierten die Puppenspieler die Kinder über Naturschutz.

Riesige Aufregung um den Biber Justin in Bärstadt. Dabei hat die Stadt extra einen Bibermanager, der aufpasst, dass der Biber keinen Schaden anrichtet. So hat Fritz Fuchs, der diese Aufgabe vertretungshalber für kurze Zeit übernimmt, alle Hände voll zu tun. Irgendjemand will den Biber nämlich loswerden. Bald stellt sich heraus, dass dies der Landbesitzer Röbel ist, dessen Grundstück am Wasser liegt.

Unglaublich, was dieser dem Nager alles nachsagt: Der habe seine Zierfische verspeist, seine Kartoffeln vernichtet und seinen Weizen angeknabbert. Dabei fressen Biber als Vegetarier gar keine Fische, sondern nur Baumrinde und Pflanzen. Kartoffeln mögen sie auch nicht, und Weizen fressen sie nur, wenn er ganz nah am Wasser steht. Als plötzlich der Keller des Krankenhauses überschwemmt wird, gerät natürlich Biber Justin in Verdacht.

Hat er wieder einen Damm gebaut und das Wasser umgeleitet? Oder hat dies ganz andere Ursachen, und jemand möchte dies dem Biber in die Schuhe schieben? Steckt vielleicht Röbel dahinter? Klar, dass die Kinder auf der Seite des putzigen Pelzträgers standen und alles dafür taten, dass der böse Landbesitzer ihn nicht erwischte. Der war sogar so frech und wollte die Zuschauer aus dem Saal schicken, weil sie doch auf seinem Land saßen. Zu guter Letzt wäre noch fast ganz Bärstadt überflutet worden, wenn es nicht plötzlich den "rettenden Damm" gegeben hätte.
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