Kein Öl, aber Scherben
Stadt lässt Wasser untersuchen

Symbolbild: dpa

Von "mehreren Nachfragen besorgter Bürger" berichtet die Stadt in einer Mitteilung: Ob das freigelegte Grundwasser gefährlich sein könnte, beispielsweise wenn Hunde davon trinken, wollten die Anrufer wissen. Vermutet wurde eine Verunreinigung des Wassers. Hintergrund: Mit einer baulichen Maßnahme will die Stadt den Bereich in der Nähe des Weidingbachs (Brücke bei der Berufsschule) ökologisch aufwerten.

"Das Umwelt- sowie das Veterinäramt nehmen diese Nachfragen ernst und gehen der Sache nach", teilt Sprecher Norbert Schmieglitz mit. Das vermeintlich aufschwimmende Öl sei in Wirklichkeit "natürlich vorkommender Eisenocker" (Eisenhydroxid-Partikel), wie er häufiger auf Gewässern zu finden sei. Allerdings seien auch Abfälle aus der Porzellanindustrie gefunden worden. Das Umweltamt lässt nun das Wasser untersuchen, "um jegliche Gefährdung ausschließen zu können". Bis dahin sollen Hundebesitzer und Eltern von Kindern darauf achten, dass die Baustelle nicht betreten wird. Die Scherben seien noch nicht entsorgt.
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