Kinder schreiben für Kinder
Smarter Umgang mit dem Phone

Ein Experiment mit "öffentlich" gemachten Steckbriefen zeigt: Seid vorsichtig, was ihr im Internet alles von euch erzählt! Bild: hfz

Filme anschauen, Musik hören, chatten, spielen, einkaufen, lernen - das alles kann ein Smartphone. Fast jeder von uns Viertklässlern besitzt ein solch tolles Ding!

Doch eben dieses tolle Ding kann uns auch ganz schön Angst einjagen: wenn wir einen bedrohlichen Kettenbrief auf unser Smartphone erhalten, wenn plötzlich Unbekannte uns einladen, Dinge zu tun, die wir nicht wollen.

Profis klären auf


Zu diesem Thema bereitete die Jugendsozialarbeiterin Marina Arndt an der Gerhardinger-Schule Weiden eine medienpädagogische Projektwoche vor. Dazu lud sie die Kriminalhauptkommissarin Stefanie Carrera und Philipp Reich vom Medienzentrum T1 ein. In verschiedenen Workshops erfuhren wir viel über das Internet und setzten uns mit den Gefahren auseinander. Uns wurde schnell klar, warum wir in unserem Alter nicht uneingeschränkt ins Internet gehen sollen und warum unsere Eltern deshalb besser eine Sperre einbauen sollten. Auch erklärten uns die beiden Experten, was im Internet legal und was illegal ist und was eigentlich öffentlich bedeutet.

Wir bekamen auch wertvolle Tipps, wie wir uns davor schützen können, Opfer zu werden. Philipp Reich erklärte uns, dass wir im Internet keine Telefonnummern, Adressen und Geburtsdaten von uns bekanntgeben sollen. Das wurde uns sofort klar, als er unsere Steckbriefe an der Schultür befestigte und jeder unsere Daten einsehen konnte.

Drüber reden


Für unsere Eltern ist es wichtig zu wissen, dass sie uns das Internet nicht verbieten sollen, sondern uns vielmehr den richtigen Umgang damit zeigen und mit uns darüber sprechen sollten.

von Afra Kroczynski und Antonia Reber, Klasse 4c, Gerhardinger-Schule Weiden
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