Kinderhilfswerk fördert Projekt "Home or life"
Geschichten hinter der Flucht

Das gibt dem "Home or life"-Projekt den Kick: Eine 5000-Euro-Förderung übergab Michael Kruse (Vierter von links) vom Kinderhilfswerk an Theaterpädagogin Marlene Wagner-Müller (links daneben) und Magisches-Projekt-Chefin Julia Zimmermann (rechts daneben). Bild: Kunz
Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Projekt "Home or life" des Vereins "Das magische Projekt" mit 5000 Euro. Ziel des theaterpädagogischen Projekts war es, junge Flüchtlinge in ihre neue Heimat zu integrieren. Jungen Menschen mit Fluchterfahrung sollten die Chance haben, von ihrem Lebensweg zu berichten.

Unter der Anleitung von Theaterpädagogin Marlene Wagner-Müller vom Landestheater Oberpfalz treffen sich die Asylsuchenden seit fast einem Jahr mit einheimischen Jugendlichen aus Weiden und dem Landkreis. Dabei geht es vor allem darum, sich gemeinsam und spielerisch ihre Geschichten zu erzählen. Dabei wurden auch Freundschaften geschlossen.

Richtungsweisendes Projekt des Kinderhilfswerkes


Dazu erklärt Michael Kruse , der das Kinderhilfswerk regional koordiniert: "Kinder und Jugendliche, die vor Krieg, Unterdrückung und Verfolgung zu uns flüchten, brauchen den besonderen Schutz und die Unterstützung von Staat und Gesellschaft." Das Projekt sei richtungsweisend und fordere zur Nachahmung auf. "Der Verein ist dem Kinderhilfswerk sehr dankbar für die großzügige Unterstützung", sagt Projekt-Vorsitzende Julia Zimmermann . "Das Theaterprojekt hat den Kindern und Jugendlichen sehr viel Freude bereitet."

Das Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1740 Projekte mit insgesamt 5,276 Millionen Euro gefördert. Durch diese Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Hilfen, welche die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Für Kruse bedeutet dies demokratische Partizipation, Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder. Förderschwerpunkt seien zudem Freizeitangebote, Medienkompetenz und Möglichkeiten zur kulturellen Identität.
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