Kirche St. Sebastian auf ewig verbunden
Acht Priester spenden für die Sanierung

Egid Mühlbauer (Zweiter von rechts) überreichte Heribert Schmitt mit 10 000 Danke einen Kräuterlikör. Mit Mühlbauer freuten sich Hans Kaltenecker (rechts), Wolfgang Lindner und Fördervereinsvorsitzender Karl Arnold (von links) über die Spende des 81-Jährigen. Bild: Götz
Ein kleiner Bettelbrief hat genügt - und schon reagierte Heribert Schmitt mit einer großen Spende für die Sanierung von St. Sebastian, freute sich Pfarrer i. R. Egid Mühlbauer , Beirat im Förderverein "Rettet St. Sebastian". Er sagte dem Spender deshalb auch 10 000 Mal Dank. Zudem überraschte er ihn mit einem "besonderen Weihwasser", nämlich mit Kräuterlikör aus der Trappisten-Abtei Mariawald.

Oberstudienrat Schmitt, langjähriger Religionslehrer am Kepler- und Augustinus-Gymnasium, ist inzwischen der achte Priester, der "ganz privat" für die Sanierung spendet. Der Oberstudienrat, in Weiden aufgewachsen, humorvoll, bodenständig und inzwischen 81 Jahre alt, hat eine besondere Beziehung zu St. Sebastian: Er führte als Präses von 1962 bis 1971 die Marianische Congregation, die "auf ewig mit St. Sebastian verbunden ist". Schon in der Gründungsurkunde vom 18. Januar 1915 hat sich die "Studenten- und Schüler-MC" nämlich St. Sebastian als ihre geistliche Heimat ausgesucht.

St. Sebastian gelte deshalb nicht nur als Schüler-, Handwerker-, Hochzeits- und Tauf-, sondern auch als MC-Kirche. "Gottesdienste, Andachten, sogar die Vorstandswahlen der MC finden grundsätzlich in St. Sebastian statt." In den guten Zeiten zählte die MC in St. Sebastian - es gab noch eine Gruppe in St. Augustin - rund 100 Mitglieder. "Ich habe viele Ehemalige MCler dort trauen und auch ihre Kinder in St. Sebastian taufen dürfen. Dieses Kirchlein hat etwas Besonderes, das es nur dort gibt. Das darf nicht verloren gehen."
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