Kliniken-Aufsichtsrat ändert sich - Notaufnahme neu
Kleine und große Operationen

Die neue Notaufnahme des Weidener Klinikums nimmt Gestalt an. Im November soll sie in Betrieb gehen. Mehr Fläche und mehr Räume werden zu einer erheblichen Entlastung führen. Nach der Sanierung des Altbaus ist Mitte 2017 die endgültige Fertigstellung vorgesehen. Bild: Kunz

Nachdem zunächst die Vertretungen der Beschäftigten den regionalspezifischen Tarifvertrag mit der Kliniken Nordoberpfalz AG haben platzen lassen, kommt es nun zu Veränderungen im Aufsichtsrat. So sollen die Arbeitnehmer einen ihrer drei Sitze abgeben. Der soll an den Landkreis Neustadt/WN gehen, der bisher nur mit Landrat Andreas Meier in dem 21-köpfigen Gremium vertreten ist.

Die politischen Gremien müssen der Rochade noch zustimmen und auch den neuen Mann bestätigen, bei dem es sich dem Vernehmen nach um einen ausgewiesenen Experten handelt. Der dritte Sitz der Arbeitnehmer war bereits seit einem halben Jahr vakant, nachdem Verdi-Vorsitzender Robert Hinke nach München gewechselt ist. Geplant ist, den jeweiligen Gesamtbetriebsratsvorsitzenden im Aufsichtsrat Rederecht, aber kein Stimmrecht einzuräumen. Eine weitere Veränderung: Für den früheren Weidener Stadtrat Walter Leupold rückt CSU-Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer nach.

Erfreut nahmen die Aufsichtsräte zur Kenntnis, dass die neue Notaufnahme im November in Betrieb geht. Eine große Entlastung. Nach der Sanierung im Altbaubereich wird die Notaufnahme in einem Jahr komplett fertiggestellt sein.
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