Kliniken Nordoberpfalz AG übernimmt 16 Krankenpflegerinnen
Beruf bietet beste Chancen

Nach drei Jahren Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin beziehungsweise Kinderkrankenpflegerin halten die Absolventinnen der Kliniken Nordoberpfalz AG ihre Abschlusszeugnisse in den Händen. Eine besonders gute Leistung erbrachten (sitzend von links): Jasmin Weigend (1,66), Jasmin Albrecht (1,33) und Jaqueline Minnich (1,66). Bild: Schlegl

Stolze Leistung: Mehr als 4600 Ausbildungsstunden haben 25 Pflegekräfte der Kliniken Nordoberpfalz AG in den vergangenen drei Jahren erfolgreich gemeistert. Nun dürfen sie sich Krankenpflegerin beziehungsweise Kinderkrankenpflegerin nennen.

Mit dem Song "Ein Hoch auf uns" von Andreas Bourani brachte das Gesangsduo Marina und Magdalena die Klinikum-Cafeteria zum Toben. Die Gäste der Abschlussfeier klatschten im Takt und feierten die bestandene Pflegeausbildung. Zusätzlich bestand für die Schüler die Möglichkeit, eine Doppelqualifikation zu absolvieren. Elena Hartwig, Stefanie Heymann und Patricia Oettl erwarben durch mehrere Prüfungen die Fachhochschulreife mit Studiumsberechtigung. Für den Schwerpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpflege entschieden sich 15 Abschlussschülerinnen, 10 wählten Gesundheits- und Krankenpflege. 16 Kräfte werden vom Kliniken-Verbund übernommen.

Beruf mit Zukunft


Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Kurt Seggewiß gratulierte den Absolventinnen und hob die Zukunftschancen dieser Berufe hervor. Durch die immer älter werdende Gesellschaft seien immer mehr und besser ausgebildete Pflegekräfte nötig. Die Krankenpflegerinnen konnten in den vergangenen Jahren viel praktische Erfahrung im Umgang mit Menschen sammeln und eigneten sich durch umfangreichen Theorieunterricht ein breites Wissen an. "Seien Sie stolz darauf", forderte Seggewiß sie auf.

Die Betreuung von Kranken erfordere Ausdauer, Wissen und Liebe zum Beruf. Auch Pflegedirektor Thomas Baldauf wünschte für den weiteren Lebensweg alles Gute und meinte: "Rudern Sie kräftig, nehmen Sie Fahrt auf und machen Sie das Beste daraus, sonst erreichen Sie ihren Wunschhafen nicht." Außerdem beschrieb Baldauf den Übergang von der Ausbildung in das Berufsleben als äußerst gravierendes Lebensereignis, bei dem man so manches Unwetter umschiffen muss.

"Narrischer Haufen"


Etwas lockerer ging es bei der Rede der beiden Klassensprecherinnen Tina Bauer und Susanne Brandt zu. "Wir sind scho a narrischer Haufen", scherzten die beiden und sorgten damit für Lachen im Publikum. Auch als sie die vielen Gruppenarbeiten und die Studienfahrt nach Hamburg ansprachen, wurde es laut im Saal. Die zwei Klassensprecherinnen bedankten sich mit großen Blumensträußen bei den Klassenleiterinnen Christine Scharnagel und Verena Kellner für deren Geduld.

Eine Frage der Zeit


Gesamtschulleiterin Christel Glück-Baisch gab den jungen Abschlussschülerinnen ein letztes Rätsel auf. Es stammt aus dem Buch "Momo" und handelt von drei Brüdern. "Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie leben in der Welt und herrschen über die Zeit. Menschen gehen unterschiedlich mit diesen drei Zuständen um", erklärte Glück-Baisch.

Die Absolventinnen sollten entscheiden, in welcher Zeit sie persönlich leben und nicht vergessen, dass jeder Tag ein Geschenk sei. Dies könne bei der täglichen Arbeit mit Pflege- und Krankenfällen, welche nicht immer ein langes Leben vor sich haben, weiterhelfen.
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