Kohlberger Unternehmer heiratet
Mit Hirsch zur Herzensdame

Am Freitag war für Christoph Heindl und seine Freundin Susanne Freitag der große Tag gekommen: Sie gaben sich im alten Rathaus in Weiden das Jawort. Mitglieder des Vereins "Kirwaleit Weißenbrunn" empfingen das Brautpaar nach der standesamtlichen Trauung.

Sie standen mit einer Maurerkelle in der Hand vor dem Rathaus Spalier. "Die Kelle ist ein Symbol für Christophs Beruf als Maurermeister", erklärte die 15-jährige Lisa Kühner ihre Neuinterpretation des alten Hochzeitsbrauchs.

Nach der Trauung stießen alle Gäste dann bei traumhaftem Wetter auf das frisch gebackene Ehepaar an. Geheiratet wurde in Tracht, passend zu dem bayerischen Hochzeitslogo, das die Schwester der Braut gestaltet hatte. Es war ein Hirschkopf mit den Initialen der Verliebten und einem Herz zwischen dem Geweih. Dieses prangte unter anderem auf den Sektflaschen und den Einladungskarten.

Susanne Freitag, die in Weiden bei der Firma Samhammer arbeitet, hatte den 26-jährigen Juniorchef des Bauunternehmens Heindl in Kohlberg ursprünglich beim Skifahren in Österreich kennengelernt: "Das war damals in St. Anton beim Mooser-wirt", erinnert sich die 29-Jährige.

Kirchlich heiraten will das Paar deshalb voraussichtlich auch in der Alpenrepublik, ganz romantisch auf einer Alm in den Bergen. Dadurch wollen die frisch Vermählten eine Brücke zu ihrem ersten Treffen schlagen.
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