Kolumne: OTon
Eine schlaflose Nacht

Bild: dpa

Tzzzzzzz – tzzzzzzz – tzzzzzzz. So geht das stundenlang. Schwirrt eine Mücke im Schlafzimmer umher, ist es mit der Nachtruhe vorbei. Erholung und Schlaf? Fehlanzeige.

Ich verscheuche das „Mistviech“ mit der Hand, sein leiser werdendes Summen und Stille verraten: Es ist weg. Ich drehe mich um, schlafe wieder ein.

Tzzzzzzz! Erneut reißt mich die Mücke aus meinem Schlaf und der Kampf beginnt von vorne. Aber ich bin viel zu müde, um meine Kräfte zu bündeln und das Tier nichtsahnend an der Wand rastend aus dem Hinterhalt mit einer zusammengerollten Zeitung zu erschlagen. Ich döse wieder weg.

Pfffffffft – was ist das? Plötzlich stinkt es bestialisch neben mir. Erst nach und nach kann ich mir einen Reim daraus machen: Mein Freund hat sich mit einem Antimückenspray bewaffnet und schützt sich wenig heldenhaft vor der Bestie. Ich ziehe die Decke über den Kopf – das hilft gegen Mücken und Gestank. Am nächsten Tag ist Heribert – so haben wir die „Staunz’n“ genannt – verschwunden. Was bleibt, sind juckende Stiche.

OTon Wir sind junge Mitarbeiter des Medienhauses „Der neue Tag“. Im „OTon“ werden wir in losen Abständen über das berichten, was uns im Alltag begegnet – was wir gut finden, aber auch, was uns ärgert. Dabei geht es weniger um fundierte Fakten, wie wir sie tagtäglich für unsere Leser aufbereiten, sondern um unsere ganz persönlichen Geschichten, Erlebnisse und Meinungen. Wir wollen zeigen, dass nicht nur in Hamburg, Berlin oder München Dinge passieren, die uns junge Menschen bewegen.
Alle Teile dieser Kolumne sind zu finden unter onetz.de/oton.
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