Komba-Kabarett nimmt Stadtpolitik aufs Korn
Merkwürdiges aus dem Rathaus

Beim Kabarett-Abend der Gewerkschaft Komba mit Harald Wolfrath (Zweiter von rechts) teilten Klaus Hartung (links) und Manfred Meßner (rechts) richtig aus. Kontra bekamen sie von Sandy Klughardt (vorne). Eine Menge musste sich auch Stadträte anhören. Dafür durften Dagmar Nachtigall und Norbert Freundorfer am Ende mit aufs Erinnerungsfoto. Bild: uz

Großer Andrang beim alljährlichen Kabarettabend des Kreisverbandes der Gewerkschaft Komba im Saal der Gaststätte Strehl: Stars des Abends waren der "schwarze Klaus" (Klaus Hartung) und der "rote Mane" (Manfred Meßner), die in ihrer Rolle als Abgeordnete Bundes- und Landespolitik, besonders aber natürlich den Weidener Stadtrat und Geschehnisse im Rathaus aufs Korn nahmen. Dabei mussten sie sich immer wieder Kontra vom "Volk" (Sandy Klughardt) geben lassen. Der stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende Harald Wolfrath hieß neben zahlreichen Mitgliedern und Freunden der Gewerkschaft auch Stadträte willkommen.

Von der Flüchtlingspolitik über die Steuerpolitik bis zur Freigabe von "Mein Kampf" reichten die Kabarett-Themen. "Absurde Berechnungen und Überlegungen" zu den Personalkosten der Stadt wurden am Beispiel der Aussagen von Stadtrat Reinhold Wildenauer persifliert. Außerdem Wiederbesetzungssperren und "x-te" Organisationsgutachten infrage gestellt sowie interne Merkwürdigkeiten wie die "Stabsstellenschwemme" und die "Angst von Verdi vor einem Persönlichkeitsvergleich" bei den bevorstehenden Personalratswahlen diskutiert.

Kaum ein Thema ließen die Darsteller unkommentiert. Vom begeisterten Publikum ernteten sie dafür langanhaltenden Beifall, und selbst die anwesenden Stadtratsmitglieder, die ja einiges einstecken mussten, applaudierten begeistert.
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