Künftig unterirdische Zufahrt für Rettungswagen in drei Mal so große Notaufnahme
Neue Notaufnahme startet am 9. Januar

Die ehemalige Bismarckstraße ist der neue Wendeplatz im Untergeschoss der neuen Notaufnahme. Kliniken-Vorstand Josef Götz gab beim Besuch der Freien Wähler mit Vorsitzendem Alois Frank (Zweiter von rechts) den neuen Eröffnungstermin bekannt: 9. Januar.

Der Bau der neuen Notaufnahme am Klinikum schreitet voran. Vorstand Josef Götz gibt bei einer Besichtigung der Freien Wähler den Eröffnungstermin bekannt: Es wird nun doch 2017. Götz nennt den 9. Januar.

(rdo) Das Investitionsvolumen für den achten Bauabschnitt (Notaufnahme plus neues Bettenhaus neben Augustiner-Gebäude) umfasst 42,5 Millionen Euro. 5,5 Millionen davon müssen aus Eigenmitteln gestemmt werden.

Für Rettungswagen gibt es künftig eine unterirdische Zufahrt in die neue Notaufnahme - mit Wendekreis. Die Notaufnahme wird durch einen Chefarzt sowie drei chirurgische und drei internistische Oberärzte besetzt sein. Die Fläche verdoppelt sich. Der Patient werde in "Schwereklassen" eingeordnet und entsprechend versorgt. Die Behandlungsräume gruppieren sich künftig geschickt an den Wegen des zu behandelnden Patienten.

Mit dem Start am 9. Januar wird die alten Notaufnahme renoviert. Am Ende steht dann die dreifache Fläche zur Verfügung. Dies sei auch nötig, erklärte Klinikvorstand Götz. Denn allgemein verlagere sich die ärztliche Versorgung der Bevölkerung in die Kliniken, weg von den Hausärzten. Die Quote beträgt bereits 60 Prozent.

"Black Hawk" kann landen


Neben dem Augustiner-Gelände wird ein Bettenhaus hochgezogen. Das Gebäude wird vier Stockwerke hoch. Auf dem Dach landet der Rettungshubschrauber. Die Statik genügt auch den Anforderungen großer amerikanischer "Black Hawk". Im Erdgeschoss werden Lagerräume und - getrennt davon - die Palliativstation aufgrund gesetzlicher Bestimmungen an die Klinik angebunden. Die Palliativstation verlässt den Standort Neustadt. Im ersten Obergeschoss entsteht eine Station mit 60 Betten. Eine neue infektiologische Station mit 25 Betten und Einzelzimmern mit Schleusen werde zukunftsweisende Aufgaben erfüllen, ebenfalls im zweiten Stock. Im dritten Stockwerk ist ein Lehrgeschoss geplant. Technik und EDV beziehen die vierte Etage. Ein ober- und unterirdischer Gang verbinden das Haupthaus mit dem neuen Komplex. Spätestens im Januar sei die Freigabe der gesamten Fahrbahn der Gabelsberger Straße vorgesehen.
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