Kunstprojekt von Augustinus-Gymnasium und HPZ
Puzzle fügt sich zusammen

Fröhlich deuten die Schüler auf ihr gemeinsames Kunstwerk aus kunterbunten Puzzleteilen. Bild: Schönberger

Kunst verbindet Schüler des Augustinus-Gymnasiums und des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) in Irchenrieth. Alle Puzzleteile der Jugendlichen passen perfekt zusammen.

"Es soll jeder mit einbezogen werden", erklärt Roswitha Jobst, Heil- und Kunstpädagogin. Die Gymnasiasten vom Augustinus überreichten den Schülern des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) das gemeinsame Ergebnis ihres Kunstprojekts. Zusammen hatten sie gesägt, gebastelt und dekoriert. Das Resultat wird abwechselnd in Weiden und Irchenrieth ausgestellt.

"Schöne Erfahrungen"


Für das Projekt, ein großes Puzzle, gestaltete jeder Teilnehmer des Seminars sein eigenes individuelles Stück. Insgesamt waren elf Schüler der sechsten und siebten Klassen des Augustinus-Gymnasiums sowie elf der achten und neunten Jahrgangsstufe des HPZ beteiligt. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes Kunstwerk, das immer wieder vielfältig in neuen Kombinationen zusammengesetzt werden kann.

Mithilfe von Magneten werden die einzelnen Teile auf einer Tafel befestigt. Kunstlehrer Manfred Discherl und seine Schüler freuen sich über "die schöne Erfahrung". Vor Beginn des Projekts haben sich alle Teilnehmer am 11. Mai kennengelernt. Bei den Gymnasiasten bestand großes Interesse an der Zusammenarbeit mit den Schülern des HPZ, da die meisten von ihnen selbst Familienmitglieder oder Bekannte haben, die dort arbeiten oder zur Schule gehen. Das Projekt zeigt, dass Schüler mit und ohne Förderbedarf problemlos zusammen arbeiten können. Die Puzzelteile symbolisieren, das jeder gleich ist. Anhand der Teile lässt sich nicht mehr erkennen, wer daran gearbeitet hat. Jedes Teilstück passt mit den anderen zusammen.
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