Leserbrief
"Argumentation unerklärlich"

Zu "Pkw-Verkehr ist hausgemacht" (SRZ vom 15. April):

Die Argumentation der Interessengemeinschaft gegen die Nordumgehung, dass die Entlastung nach dem Bau der Nordumgehung innerörtlich nicht spürbar wäre, ist mir unerklärlich. Einmal wird argumentiert, eine Nordumgehung bringt keine Entlastung innerörtlich, und wenn sie kommt, werden Lärmschutzmaßnahmen gefordert. Widersprüchlicher geht es wirklich nicht.

Die Interessengemeinschaft fordert für den überregionalen Schwerlastverkehr eine Sperrung der B 14. Man muss schon ein Egoist sein, auf einer Bundesstraße den Schwerlastverkehr auf Umwegen umzuleiten. Umweltfreundlich ist das auch nicht, und wie soll das in der Praxis aussehen?

Wenn alle Befürworter der Nordumgehung ihre Stimmen abgeben würden, wäre die Entscheidung schon gefallen. Der Stadtrat ist hier gefordert. Wir dürfen nicht vergessen, wir sind nicht nur verantwortlich was wir tun, sondern auch was wir nicht tun.

Georg Schmidt, Sulzbach-Rosenberg

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